Freiwillig weniger Zucker?

In ihrem Vortrag gab Frau Bitzer einen interessanten Einblick in die politischen Aktivitäten des Bereichs der Prävention auf Bundesebene.

Die DDG – seit vielen Jahren sehr aktiv im Bereich der Verhältnisprävention tätig – hat 2014 das Bündnis „DANK“ gegründet, dem 22 wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaften und Institutionen angehören.
2018 wurde das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beauftragt eine Reduktionsstrategie für Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten zu erarbeiten – die DDG war sofort bereit hierbei mitzuwirken. Die bisherigen Ergebnisse dieser Reduktionsstrategie wurden vorgestellt und waren unzureichend. Die Ziele der Reduktionsstragie wurden auf freiwilliger Basis mit der Industrie vereinbart und sind bis 2025 umzusetzen – Maßnahmen bei Nichteinhaltung sind nicht kommuniziert. Die DDG hat sich darauf hin dazu entschieden aus dem Begleitgremium auszusteigen. Dieser Schritt wurde damit begründet, dass keine Nachbesserungen angedacht sind, die DDG keine Einflüsse auf Zielvereinbarungen hat und dass ein Monitoring so niedriger Ziele nicht sinnvoll ist. Die anderen Fachgesellschaften sind im Gremium verblieben, haben aber deutlich Kritik geäußert. Nach dem DDG-Austritt gab es eine große (meist) positive mediale Aufmerksamkeit. Wie geht es weiter?

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Steuer auf zuckerhaltige Lebensmittel ist keine Bevormundung!

Am 16. März hat die britische Regierung angekündigt eine Zuckersteuer zu erlassen, um die Bevölkerung besser vor Übergewicht, Diabetes und Co. zu schützen. Diese soll Medienberichten zufolge zwei Stufen haben: eine für Getränke ab fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter, eine für solche mit mehr als acht Gramm – bei einer Zweiliterflasche No-Name-Cola sei damit eine Verteuerung von bis zu 80 Prozent möglich. Reine Fruchtsäfte, Getränke auf Milchbasis und sehr kleine Unternehmen sind nach den Regierungsplänen von der Steuer ausgenommen. Eine Frist von zwei Jahren bis zum Inkrafttreten der Regelung lässt Unternehmen Zeit, den Zuckergehalt von Produkten zu senken. Die Abgabe soll dem Staat umgerechnet etwa 660 Millionen Euro einbringen, die wiederum in die Förderung von Sport in Grundschulen fließen.

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Diabetes und Übergewicht wegtrinken?

Mehr Wasser trinken – das ist ein einfacher und wirkungsvoller Tipp der Österreichischen Diabetes Gesellschaft. Studien zeigen: Wer täglich mindestens 1,5 Liter Wasser trinkt, senkt sein Risiko auf Übergewicht und Diabetes.

Glas mit Wasser und Krug

Quelle: Fotolia

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