Self-Empowerment der Patientinnen und Patienten

Im Rahmen der diesjährigen DDG Herbsttagung in Wiesbaden, wurde ein Aspekt hervorgehoben, der die Diabetes-Behandlung der Zukunft maßgeblich prägen wird: Im Zuge der Digitalisierung werden mehr und mehr Patientinnen und Patienten von sich aus digitale Anwendungen benutzen und damit ihre eigenen (Gesundheits-)Daten tracken. Die Gründe dafür sind vielfältig und teils übereinstimmend mit dem gesamtgesellschaftlichen Wandel: Viele sind es aus dem Alltag gewohnt, Daten auf ihrem Smartphone zu speichern, damit sie schnell zur Hand sind. Das kann von der alltäglichen Einkaufsliste bis hin zu medizinischen Daten (Arzttermine, Medikamentenlisten, Zyklustracking etc.) reichen. Gerade bei der jungen Bevölkerung ist die Benutzung von Smartphones in den letzten Jahren ein prägendes Element geworden und nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Diese werden damit mit die ersten Nutzergruppen von digitalen Gesundheitsanwendungen sein und folglich ihre digital erfassten oder organisierten Daten mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin austauschen wollen. Damit ist es für den medizinischen Behandelnden wichtig, sich mit den Grundzügen solcher eHealth-Anwendungen zu beschäftigten. Macht er/sie es nicht, könnte eine Unzufriedenheit bei den Patientinnen und Patienten entstehen. Unter Umständen würde in diesem Fall dann ein Patient auch einen anderen medizinischen Ansprechpartner bevorzugen. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen wird daher zukünftig vor allem auch von den Patientinnen und Patienten selbst ausgehen. Wichtige Kernelemente sind:

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Der Arzt als Auslaufmodell? Tim und DINA: eHealth im Alltag der Zukunft

Braucht es uns Ärzte in der Zukunft überhaupt noch? Oder sind uns digitale Algorithmen vielleicht doch überlegen? In seiner Eröffnungsrede des diesjährigen DDG Kongresses in Berlin präsentierte Professor Bertram Häussler vom IGES Institut einen möglichen Ausblick für das Gesundheitswesen im Jahr 2037 – und eins vorweg, künstliche Intelligenz wird diesem Szenario zufolge Ärzte nicht in die Bedeutungslosigkeit verdrängt haben und auch ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht wird weiterhin möglich sein. Weiterlesen