Wie sicher ist eigentlich unsere Therapie?

Mit diesem Thema beschäftigten sich vier Dozenten.

Im ersten Vortrag von Herrn Prof. Dr. med. Forst aus Mainz ging es um die Sicherheit von Sulfonylharnstoffe. Dieser zeigte auf, dass die Sulfonylharnstoffe den Blutzucker gut senken, allerdings nur temporär, also ca. 6 bis 24 Monate, dann sei die Wirkung nicht mehr so gut. Insgesamt verschlechtert sich der Proinsulinspiegel, das viszerale Fett und das Gewicht steigen, es besteht eine Hypoglykämiegefahr und die Gegenregulation vermindert sich. Viele Daten und Metaanalysen zeigen, dass die Mortalität durch Sulfonylharnstoffe steigt. Herr Prof. Dr. med. Forst schließt mit den Worten, dass diese Medikamentengruppe heute nicht mehr zugelassen würden, allerdings aus ökonomischen Gründen dennoch oft verschrieben werden, allerdings immer weniger.

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Adipositas und metabolische Chirurgie: Was ist das?

Die Adipositas-Chirurgie beinhaltet bariatrische Operationen, die dem Patienten mithilfe eines Magenbypasses oder eines Magenschlauchs ermöglichen, enorm an Körpergewicht zu verlieren und seinen BMI zu reduzieren. Diese ist nach wie vor die Therapie der Wahl bei morbider Adipositas. Weitere Indikation sind Patienten mit Adipositas Grad III und Adipositas Grad II, bei denen Folge- und Begleiterkrankungen vorliegen (z.B. Hypertonie und Diabetes) und diese mit ausgeschöpfter intensiver konservativer Therapie keine weiteren Fortschritte mehr erzielen können. Weiterlesen

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DFS – was ist neu? Oder besser alles beim Alten?

In der Vortragsreihe über das diabetische Fußsyndrom wurde schnell klar, dass es bzgl. der Versorgung des diabetischen Fußsyndromes nur wenig neues gibt. Es wurde insgesamt vielmehr auf Verbesserungsmöglichkeiten der bestehenden Therapie sowie auf Schwierigkeiten in der Patientenführung von Patienten mit diesem Krankheitsbild eingegangen.

Fotolia/Johanna MĂĽhlbauer

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Die praktische Seite der Diabetes-Technologie

Von der Werbung, die einem auf so einer Tagung umgibt, könnte man den Eindruck bekommen, dass die moderne Technik das Leben mit Diabetes simpel und easy macht. Für einen klareren, firmenneutralen Blick muss man aber weiter schauen, zum Beispiel in das Symposium der AGDT. Hier standen neben Angeboten für Behandelnde, Schulungen zu Besuchen und Ressourcen zu bestellen, informative Vorträge zu dem Umgang mit Schwierigkeiten in der Insulinpumpentherapie und CGMS im Vordergrund.

Thieme Verlagsgruppe

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Metabolisches Syndrom: Statistisches Todesurteil?

Hyperlipidämie, Hypertonie und Hyperglykämie: die drei Teilaspekte des metabolischen Syndroms sind Volkskrankeiten und Hauptrisikofaktoren des kardiovaskulären Todes. Drei Referenten präsentieren hoffnungsvolle Studienlagen zur Behandlung von Diabetes-Patienten, die ,mit Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten als Komorbiditäten, ein besonders hohes kardiovaskuläres Risiko aufweisen.

Als „gemeinsames Ziel“ in den neuen Leitlinien zur Behandlung, kristallisiert sich ein optimiertes und abgestimmtes Therapiekonzept: Senkung der Lipidparameter, aggressive Blutdrucksenkung in den Normwertbereich und eine langfrisige HbA1c-Senkung versprechen eine langfristige Senkung des Todesrisikos.

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