Zukunft „Nasales Insulin“!

Von Corinna Sailer

Konventionelle Abnehmprogramme zeigen leider keine vielversprechenden Langzeiterfolge. Umso wichtiger sei es, neue Therapieansätze zu entwickeln um eine dauerhafte Reduktion der Adipositas zu erreichen und damit das Diabetesrisiko zu senken.

Dazu berichtete der sympathische Silvia-King-Preisträger der DDG 2015, Dr. med. Martin Heni aus Tübingen über die Insulinresistenz des Gehirns und stellte einen potentiellen, zukünftigen Therapieansatz vor.

In seinen bisherigen Forschungsarbeiten zeigte er sehr eindrucksvoll, die Wirkung des nasalen Insulins auf Insulinsensitivität des Körpers, auf Gewichtsreduktion und auf Lipidprofile.

Die Insulinresistenz des Gehirns war jedoch im Rattenmodell durch Gewichtsreduktion oder die Gabe von Insulin Detemir reversibel. In klinischen Studien soll nun überprüft werden, ob diese Ergebnisse auf den Menschen übertagbar sind. Dazu sollen Personen, die ihr Gewicht durch Lebensstilintervention um mindestens 5 Prozent gesenkt haben, im Anschluss mit nasalem Insulin behandelt werden, um einen „Jojoeffekt“ zu verhindern. Dr. Heni hofft dazu im kommenden Jahr  erste Ergebnisse präsentieren zu können.

Ein Gedanke zu “Zukunft „Nasales Insulin“!

  1. Ich finde es toll, dass die Medizin bestrebt ist, adipösen Menschen zu helfen. Darüber hinaus glaube ich, dass die Medizin nur die halbe Miete auf dem Weg zum Erfolg ist. Als Mental-und Praxistrainer habe ich immer wieder mit stark übergewichtigen Personen zu tun und der mentale Aspekt, den ich mit meinen Kunden erarbeitete, ist mehr als 60% des Erfolges. Noch besser wäre die Vorwegnahme von Adipositas durch Aufklärung der Kinder in der Schule zum Thema Ernährung…wäre ganz gut, wenn auch die Eltern dort eingebunden wären.

    Mit besten Grüßen

    Michael

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