Wiedersehen macht Freude!

Von Luise Poser

Bei meiner heutigen Schlagwort-Zufallssuche „diabetes children“ auf PubMed.com erschien an erster Stelle ein Abstract zu einem sehr praktischen Thema: „Missed Medical Appointments and Disease Control in Children With Type 1 Diabetes“ (Fortin K., Pries E., Kwon S., erschienen im Journal of Pediatric Health Care, 2015 Nov 7.)

Kinder mit Handy

Quelle: iStock

Das Ergebnis überrascht kaum: „Missed appointments may be an important indicator of poor treatment adherence, requiring targeted interventions.“

Die Frage ist: wie besser machen? Vielleicht gibt die Langfassung, auf die ich gerade keinen Zugriff habe, Anregungen dazu. Wer hat sonst Empfehlungen? Wie erreiche ich die Kinder und Jugendlichen am besten und motiviere sie, die Termine wahrzunehmen (von der Disziplin zwischen den Terminen mal ganz abgesehen) oder auch die Eltern? Denn besonderes Augenmerk gilt hier sicher denjenigen Patienten, die sich der elterlichen Kontrolle schon entziehen bzw. deren Eltern auch nicht die verlässlichsten sind, die Notwendigkeit nicht verstehen oder zahlreiche andere Gründe vorgeben, die zu versäumten Terminen führten. Damit man wieder schlaue Ratschläge geben kann, müssen sie ja tatsächlich erstmal kommen. In der Studie hätten immerhin 68 Prozent der Patienten im Untersuchungszeitraum keinen Arzttermin verpasst. Längerfristige Termine werden sicher auch einfach mal „nur“ vergessen. Erinnern per SMS? Hinterhertelefonieren, wenn unentschuldigt versäumt?

Wie machen es die anderen?

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