Was beeinflusst unsere Ernährungsentscheidungen?

Von Anja Zietzling

Das DAG Symposium „Zentrale und periphere Appetitregulation bei Kindern und Jugendlichen“ zeigt mehrere Aspekte für unsere Ernährungsentscheidungen und die Appetitregulation des Körpers auf. Dabei geht es zum einen um den Einfluss der Genetik und Epigenetik mit verschiedenen Faktoren, wie der Methylierungsintensität von DNA Sequenzen und der Umwelt. Zum Anderen spielen auch verschiedene neuroendokrine Signale des Körpers eine Rolle, welche sich während einer Gewichtsabnahme verändern.

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Professor Weber von der Universität Bonn stellt im Rahmen des Symposiums aktuelle Studiendaten zu Ernährungsentscheidungen und den Auswirkungen von Lebensmittel-Kennzeichnungen vor.

So zeigte eine Produktbezeichnung mit BIO Siegel sowohl eine verstärkte Aktivität im Gehirn als auch eine bis 40 Prozent höhere Zahlungsbereitschaft für diese Nahrungsmittel. Aber es wird nicht nur der Bewertungsprozess der Nahrung beeinflusst, sondern auch der Geschmack und sogar der Konsum. So schmeckten beispielsweise Kindern in den Bonner Studien die Produkte in Kinderverpackungen besser, obwohl andere Verpackungen das gleiche Produkt enthielten. Der sogenannte Marketingplacebo-Effekt.

Ich werde in Zukunft drauf achten, ob dieser Effekt auch meine Kaufentscheidungen beeinflusst.

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