Diabetisches Fußsyndrom – Ziele spezialisierter Netze

Fußreflexzonen-Behandlung

Thieme Verlagsgruppe/Kirsten Oborny

Den typischen älteren Patienten mit Diabetes mellitus hat ein eingeschränktes Gangbild, mit (teil-)amputierten unteren Extremitäten, im fortgeschrittenen Fall ist er rollstuhlpflichtig. Genau wie Nieren- und Augenschäden zählen Polyneuropathie und Fußprobleme zu den chronischen Folgen der Volkskrankheit und zum Alltag eines Diabetologen oder Allgemeinmediziners. Spezialisierte Netzwerke, die verschiedene Berufsgruppen einer Region (Chirurgen, Podologen, Pflegedienste usw.) umfassen, nehmen sich diesem Problem an und grenzen sich zur Regelversorgung ab durch mehr Praktikabilität, Aktualität und Spezifität sowie regelmäßigen Austausch zwischen den einzelnen Netzen. Weiterlesen

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Sagt Hallo am DDG-Stand

Wer in der Mittagspause über die Industrieausstellung schlendert, sollte die Gelegenheit nutzen dem DDG-Stand einen kurzen Besuch abzustatten. Dort beantwortet die Geschäftsstelle alle Fragen zu aktuellen Aktivitäten, Anliegen und Mitgliedschaft. Auch die Abstimmung an der Bällchensäule sollte man nicht versäumen: sollte Süßigkeitenwerbung für Kinder gesetzlich verboten werden?

bällestand ddg

Programm-Highlights der Herbsttagung 2015

Wer sich durch das Hauptprogramm der DDG-Herbsttagung blättert, kommt in Planungsnot. Denn viel zu viele interessante Symposien, Workshops und Updates laden zum Zuhören, Lernen und Diskutieren ein. Eine davon möchten wir Ihnen aber besonders ans Herz legen.

Panorama Düsseldorf

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Zucker-Zuschuss vom Staat: Schulmilchprogramm verfehlt sein Ziel

Lisa Ströhlein, DDG-Pressestelle

Quark macht stark und Milch macht müde Menschen munter. Davon war meine Mutter überzeugt und deshalb durfte ich niemals den Frühstückstisch verlassen, bevor ich nicht mein Glas Milch ausgetrunken hatte. Von Kakao- oder Erdbeerpulver – um den Geschmack aufzupeppen – wollte sie nichts wissen: „Zu viel Zucker!“ war ihr Argument.

Frühstückstisch mit Milch

Thieme Verlagsgruppe/Meike Bergmann

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Mythen in der Diabetologie – viel Potenzial für Diskussionen

Von Corinna Sailer

Am Freitagnachmittag wurden im Saal „Langerhans“ Mythen der Diabetologie kritisch beleuchtet. Und so verwundert es nicht, dass diese Sitzung viel Stoff für Diskussionen bot. Alle Vorträge regten dazu an Paradigmen kritisch zu hinterfragen und für neue Ideen offen zu sein. Weiterlesen

Rund und gesund vs. schlank und trotzdem krank: das Lebensstil-Interventionsprogramm TULIP

In einer gut besuchten Pressekonferenz berichtete Kongresspräsident Professor Norbert Stefan vom Lebensstil-Interventionsprogramm der Universitätsklinik Tübingen. Innerhalb dieser Studie testen er und sein Team ob eine frühzeitige Änderung des Lebensstils die Entstehung eines Typ-2-Diabetes verhindern kann. Weiterlesen

Rottweiler von Ratiopharm

Bewegung ist, wie wir alle wissen, ein wichtiger Anker um einem Diabetes Typ 2 vorzubeugen. Deshalb war es auch Thema bei der Pressekonferenz der DDG. Doch wie soll man sportliche Aktivität täglich in seinen Alltag eibauen? Oft genug grätscht uns der Schweinehund dazwischen. Dr. Eckhard von Hirschhausen hat da eine gute Idee: Einen Hund anschaffen. Weiterlesen

Primärprävention als Langzeitziel

Von Robert Schmidt

Im Rahmen der Kongrimageess-Pressekonferenz wurde von unseren DDG – und DAG – Experten in mitreißenden Stellungnahmen der Kreis von der nötigen Primärprävention bis hin zur differenzierten und individualisierten antidiabetischen Therapie geschlossen im ganzheitlichen Ansatz.

Ein besonders interessanter Aspekt war sicherlich der Hinweis auf die außerordentliche epidemiologische und gesundheitsökonomische Bedeutung der Zunahme in der Prävalenz des metabolischen Syndromes und des damit assoziierten Folgeschäden.

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