Gefahrenanalyse Hypoglykämie

Kommentar zum DDG Symposium Hypoglykämien – Wie belastend wie gefährlich?

Im alltäglichen Patientenumgang kann es leicht passieren, dass man die Hypoglykämie – ein nicht seltenes Ereignis bei Diabetikern – in ihrer Gefahr unterschätzt. Der ausgezeichnete Vortrag von Dr. Holstein aus Detmold diente als wilkommene Wissensauffrischung, um die Gefahren und Langzeitfolgen dieses Zustands bei Patienten angemessen einzuschätzen. Weiterlesen

Stationäre oder ambulante Pumpeneinstellung?

Hat man dann die Pumpe genehmigt bekommen, dann stellt sich die Frage, ob man sein Leben mit der Pumpe stationär oder ambulant beginnen möchte.

Für beide Optionen gibt es sehr gute Argumente:

Im stationären Bereich wird mach intensiv und ausführlich geschult. Ausgebildete Ärzte und Pfleger erklären Funktion und Umgang mit der Pumpe von Anfang an und man kann beliebig viel nachfragen. Es gibt einem einfach mehr Sicherheit, dass geholfen wird, wenn das neue „Accessoire“ mal piepst oder sich beschwert. Die Vorteile der Pumpe muss man auch erst kennen lernen. Die erhöhte Basalrate zum Beispiel, die kannte ich nicht von meiner intensivierten Insulintherapie. Außerdem stärkt es die eigene Sicherheit,  wenn man Menschen gibt, die die gleichen Probleme und Fragen hat, wie man selbst.

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Patientenversorgung mit Diabetes ein Drahtseilakt

In Deutschland gibt es aktuell fast sechs Millionen Diabetiker, was rund 9 Prozent der Bevölkerung sind. Das schlägt sich auch bei den Patienten im Krankenhaus nieder. 36 Prozent der Patienten in Kliniken sind Diabetiker. Grade die Langzeitpflege und Patientenversorgung stehen vor großen Herausforderungen. Weiterlesen

Diabetes-Versorgung in Entwicklungsländern

Von Luise Poser

Als ich bei Pubmed einfach „diabetes children“ eingab, freute ich mich – wegen einer persönlichen Beziehung zu Kenia – über den aktuellsten Beitrag (Glycemic Control in Kenyan Children and Adolescents with Type 1 Diabetes Mellitus. Ngwiri T1, Were F2, Predieri B3, Ngugi P4, Iughetti L3 Int J Endocrinol. 2015).

Blutzucker-Tagebuch und Diabetes-Utensilien

Quelle: Fotolia/Fovito

Ich möchte ihn gar nicht im Detail wiedergeben, sondern nur ein paar einzelne Zeilen zitieren, die mich nachdenklich gemacht haben.

Wer den Artikel nachlesen möchte, findet die Langfassung hier. Dort werden natürlich auch die Quellenangaben geliefert.

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Kreativ und alltagstauglich: Innovationen aus Patientenhand

Von Peter Grabitz

Die ärztliche Tätigkeit ist eine besondere Form der Dienstleistung. Der Patient als Leistungsempfänger nimmt Behandlungen und Ratschläge vom Arzt seines Vertrauens entgegen. Wenn Patienten ihre Interessen nicht ausreichend vertreten sehen, organisieren sie sich in online Patientenforen oder Interessengruppen. Hin und wieder verklagen sie auch.

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Weiterentwickeln, zuhören und schulen!

von Luise Poser

… das waren die Forderungen der Referenten der Update-Sitzung „Diabetes und Realität bei Kindern und Jugendlichen“.

Prof. Heinemann stellte hierbei aktuelle und realistische Neuerungen der Diabetes-Therapie vor. Demnach schätzt er etwa artifical-pancreas-Konzepte für ziemlich bald alltagstauglich ein. In jedem Fall hält er die Zuhörer an, neugierig zu bleiben und sich die Freude am Ausprobieren zu erhalten! Weiterlesen