Mein DDG-Kongress und die Patienten-Präferenzen in ihrer Diabetes-Therapie

Im Mai dieses Jahres durfte ich bereits zum 2. Mal als Reisestipendiatin an der jährlichen Tagung der DDG in Berlin teilnehmen. Traditionell steht der Gruppe der StipendiatInnen bei der DDG-Jahrestagung ein vielfältiges, eigens zusammengestelltes Programm zur Verfügung, welches das restliche Kongressprogramm ergänzt.

Zunächst galt es, neben dem Zeitplan des Stipendiatenprogramms die eigenen Interessensschwerpunkte zu definieren und dann im breiten Angebot an Beiträgen zu verfolgen. Meine Schwerpunktsetzung gründete sich dabei auf zweierlei:
Zum einen beschäftige ich mich als Doktorandin mit bariatrischer Chirurgie und deren Auswirkung auf Folge- und Begleiterkrankungen, insbesondere mit Blick auf die postoperative Lebensqualität; zum anderen habe ich in den letzten Monaten einen Teil meines Praktischen Jahres in einer allgemeinmedizinischen Praxis verbracht, deren Schwerpunkt neben der hausärztlichen Versorgung auch auf der Betreuung von DiabetespatientInnen liegt.

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Von einer verrückten Idee zu einer bahnbrechenden Technologie

Vieles hat sich getan in 55. Jahren Deutsche Diabetische Gesellschaft!

Patienten profitieren ungemein von der zunehmende Technologisierung und innovativen Forschung in der Diabetestherapie und Prävention.

Welche Rolle hat die Digitalisierung in dieser Entwicklung? Wie sieht die Diabetologie der Zukunft aus?

Eine gelungenere Eröffnungsrede für den Diabetes Kongress in Berlin, wie die von Research Gate Gründer Dr. Ijad Madisch zum Thema Digitalisierung als immer zentraler werdender Teil der Medizin, hätte es wohl kaum geben können.

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Insulinpumpe – aber wohin?

26Das Tragen einer Insulinpumpe ist wie mit einem Handy oder Portmonee: Männer haben es leicht. In der Hosentasche ist der kleine Apparat bestens aufgehoben. Hier hat man auch den direkten Zugriff, wenn man einen Bolus abgeben möchte. Allerdings, was macht man mit der Pumpe, wenn man eine enganliegende Damenhose mit kleinen Taschen trägt, wenn man ein Klein oder einen Rock tragen möchte? Weiterlesen

Kreativ und alltagstauglich: Innovationen aus Patientenhand

Von Peter Grabitz

Die ärztliche Tätigkeit ist eine besondere Form der Dienstleistung. Der Patient als Leistungsempfänger nimmt Behandlungen und Ratschläge vom Arzt seines Vertrauens entgegen. Wenn Patienten ihre Interessen nicht ausreichend vertreten sehen, organisieren sie sich in online Patientenforen oder Interessengruppen. Hin und wieder verklagen sie auch.

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