CGM ab Erstmanifestation – oder: “Je früher, desto besser?“

Aufgrund der Vielzahl spannender Themen auf dem Kongress war es gar nicht so einfach, sich für ein Thema für den Blog zu entscheiden. Daher habe ich mich entschieden über eine Behandlungsstrategie zu bloggen, die ich persönlich seit ungefähr 1,5 Jahren nutze: die kontinuierliche Glukosemessung (rt- und iscCGM). Zum Zeitpunkt meiner Diagnose vor ungefähr 20 Jahren war daran noch gar nicht zu denken. Doch die CGM gewinnt zunehmend an Stellenwert in der Behandlung (vorrangig) des Diabetes Typ 1 (T1D). Dies wirft die Frage auf: Ab welchem Zeitpunkt sollte dieses System in der Therapie eingesetzt werden?

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Mit der DDG wachsen

Die DDG vergibt jedes Jahr zu den Kongressen Reisestipendien an interessierte Nachwuchskliniker und –wissenschaftler. Diese Stipendien ermöglichen uns Studenten, die Diabetologie viel umfassender als im Studium kennenzulernen, Forschungsluft zu schnuppern und die Arbeit einer wissenschaftlichen Gesellschaft zu verfolgen.
Das Programm für die Stipendiaten wird jedes Jahr mit großem Engagement und viel Mühe neu zusammengestellt und durchgeführt.

Eine so umfangreiche Nachwuchsarbeit kenne ich von keiner anderen Fachgesellschaft.

Viele von uns bewerben sich Jahr für Jahr wieder. Die meisten werden zunächst vor allem konsumieren, dazulernen und zuschauen; mit der Zeit kommt dann aber oft die erste eigene Posterpräsentation oder der erste eigene Vortrag. Diese Seite durfte ich dieses Jahr erleben und es ist spannend, selber einmal vorne zu stehen und die eigene Arbeit präsentieren zu können.

Solche Erfahrungen bereits im Studium sammeln zu können, ist enorm viel wert und lässt uns auf eine gewisse Art und Weise schon in der Diabetologie ankommen.

Die DDG gibt uns also die Möglichkeit, mit ihr zu wachsen. Dadurch wird sie auch selber in Zukunft ganz sicher wachsen.

AG Nachwuchs – was soll das eigentlich?

„Vor ein paar Semestern war doch da mal so eine Vorlesung über Diabetes. Da wurde kurz was über die Pathophysiologie, Insulin und ein bisschen was über andere Medikamente erzählt. Also nun gut, dann halt noch ein Seminar dazu. Wenn’s sein muss…“ So ähnlich denkt wohl leider der Großteil der Medizinstudierenden vor einem Seminar über Diabetes.

Auf dem Diabetes Kongress in Hamburg ergab sich daraus – auf Initiative des „Aachener Blocks“ unter den Reisestipendiaten – die Gründung der AG Nachwuchs. Ursprünglich, um die Lehre an den Universitäten zu verbessern und die Studierenden für Diabetes mellitus zu begeistern. Weiterlesen

So wird der erste Kongressbesuch zum Erfolg

Um den medizinischen Nachwuchs zu fördern vergibt die DDG sowohl für den Kongress als auch für die Herbsttagung Reisestipendien an Medizinstudenten und Ärzte in Weiterbildung. Auch in diesem Jahr haben rund 60 junge Menschen davon Gebrauch gemacht, um den Diabetes Kongress zu erleben. Aber lohnt sich ein Kongress überhaupt schon, wenn die Ausbildung noch gar nicht abgeschlossen ist?

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Die Antwort auf diese Frage lautet in jedem Fall ja! Zum einem bieten Kongresse natürlich die Möglichkeit, sich über den neuesten Stand der Dinge zu informieren. Zum anderem bieten sie etwas, was man im Studium nicht bekommt: nämlich Kontakte, zu den wichtigsten Medizinern eines Fachgebiets. Damit Sie beim ersten Kongressbesuch nicht untergehen, hier ein paar Tipps:

1. Wohin soll es gehen?
Je nachdem, ob Sie noch am Anfang Ihres Studiums stehen oder sich bereits in der ärztlichen Weiterbildung befinden, kann die Wahl des ersten Kongresses schwer fallen. Wählen Sie ein Fachgebiet, dass Ihre Neugierde weckt und erkundigen Sie sich in den Veranstaltungskalendern der entsprechenden Fachgesellschaften nach den nächstmöglichen Terminen. Wenn Sie ihr Fachgebiet bereits gewählt haben und eventuell schon den ein oder anderen Kongress hinter sich haben, kann es auch nicht schaden, einmal über den Tellerrand zu schauen. So zieht der Diabetes Kongress nicht nur Diabetologen, sondern auch andere Spezialisten aus der Inneren Medizin an. Die meisten Kongresses sind für Nachwuchsmediziner kostenlos oder werden zum günstigen Tarif angeboten. Oft bieten die Gesellschaften auch entsprechende Förderungen an. So beteiligt sich die DDG über die Reisestipendien mit 400 Euro an den Reise- und Verpflegungskosten.

2. Planung lohnt sich
Kongressprogramme sind naturgemäß umfangreich. Wer seinen ersten Kongress besucht, möchte am liebsten so viel wie möglich davon mitnehmen, fängt morgens um acht in der ersten Sitzung an, und weiß Mittags bereits nicht mehr, was er dort gehört hat. Ein wenig Planung vorab kann sich lohnen. Bedenken Sie dabei, dass die Referenten ein hohes fachliches Niveau voraussetzen. Sie sollten also genug Interesse für das Thema aufbringen können, um sich damit auseinanderzusetzen.

3. Netzwerken zahlt sich aus
Selten bekommen Sie eine so gute Gelegenheit, den großen Koryphäen eines Fachs so nahe zu kommen. Nutzen Sie sie, beispielsweise indem Sie einen ihrer Vorträge besuchen. Die meisten Referenten werden sich freuen, wenn Sie sie nach der Sitzung ansprechen und Interesse an ihrem Thema bekunden. Nutzen Sie dafür auch gesellschaftliche Veranstaltungen, wie das übliche Get Together oder einen Gala-Abend. So mancher hat beim Kongress schon seinen Dokotvater kennengelernt.