Wie sicher ist eigentlich unsere Therapie?

Mit diesem Thema beschäftigten sich vier Dozenten.

Im ersten Vortrag von Herrn Prof. Dr. med. Forst aus Mainz ging es um die Sicherheit von Sulfonylharnstoffe. Dieser zeigte auf, dass die Sulfonylharnstoffe den Blutzucker gut senken, allerdings nur temporär, also ca. 6 bis 24 Monate, dann sei die Wirkung nicht mehr so gut. Insgesamt verschlechtert sich der Proinsulinspiegel, das viszerale Fett und das Gewicht steigen, es besteht eine Hypoglykämiegefahr und die Gegenregulation vermindert sich. Viele Daten und Metaanalysen zeigen, dass die Mortalität durch Sulfonylharnstoffe steigt. Herr Prof. Dr. med. Forst schließt mit den Worten, dass diese Medikamentengruppe heute nicht mehr zugelassen würden, allerdings aus ökonomischen Gründen dennoch oft verschrieben werden, allerdings immer weniger.

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Die praktische Seite der Diabetes-Technologie

Von der Werbung, die einem auf so einer Tagung umgibt, könnte man den Eindruck bekommen, dass die moderne Technik das Leben mit Diabetes simpel und easy macht. Für einen klareren, firmenneutralen Blick muss man aber weiter schauen, zum Beispiel in das Symposium der AGDT. Hier standen neben Angeboten für Behandelnde, Schulungen zu Besuchen und Ressourcen zu bestellen, informative Vorträge zu dem Umgang mit Schwierigkeiten in der Insulinpumpentherapie und CGMS im Vordergrund.

Thieme Verlagsgruppe

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Diabetes-Versorgung in Entwicklungsländern

Von Luise Poser

Als ich bei Pubmed einfach „diabetes children“ eingab, freute ich mich – wegen einer persönlichen Beziehung zu Kenia – über den aktuellsten Beitrag (Glycemic Control in Kenyan Children and Adolescents with Type 1 Diabetes Mellitus. Ngwiri T1, Were F2, Predieri B3, Ngugi P4, Iughetti L3 Int J Endocrinol. 2015).

Blutzucker-Tagebuch und Diabetes-Utensilien

Quelle: Fotolia/Fovito

Ich möchte ihn gar nicht im Detail wiedergeben, sondern nur ein paar einzelne Zeilen zitieren, die mich nachdenklich gemacht haben.

Wer den Artikel nachlesen möchte, findet die Langfassung hier. Dort werden natürlich auch die Quellenangaben geliefert.

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Ein neues Diabetes-Leben

Von Silke Wunderlich

Die Genehmigung einer Insulinpumpe durch die Krankenkasse ist quasi der Beginn eines neuen Lebens, also Diabetes-Lebens. Deshalb muss und sollte man sich schon bei der Beantragung entscheiden, mit welchem Model man dieses Leben verbringen möchte. Ob man eine schnurlose Pumpe oder eine klassische Pumpe mit Schlauch – das muss jeder selbst entscheiden. Ich entschied mich für eine Pumpe mit Schlauch mit dem Hintergedanken, dass in hoffentlich nicht all zu ferner Zukunft der „closed-loop“ möglich ist.

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Kritik am Fall Peacock: Warum die angebliche Diabetes-Sensation keine ist

Pressestelle DDG

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Vor einer Woche berichtete einer unserer Blogger von der erfolgreichen Inselzelltransplantation bei einer Patientin mit Typ-1-Diabetes, die auch in diversen Medien als Meilenstein bezeichnet wurde. Innerhalb der DDG waren die Reaktionen jedoch eher zurückhaltend: Weiterlesen

Ein kleiner Meilenstein: Zelltransplantationen zur Heilung von Diabetes Typ 1

Von Tobias Baumgartner

Durch Zufall habe ich in dieser Woche in einer Nachrichtensendung gehört, was für die Zukunft der Diabetologie ein kleiner Meilenstein sein könnte: Das Diabetes Research Institute (DRI) in Miami hat letze Woche bekanntgegeben, dass eine Patientin mit Typ-1- Diabetes nach einer Transplantation von Inselzellen völlig auf ihre Insulin-Behandlung verzichten könne.

Löffel mit Traubenzucker und Spritze

Quelle: Fotolia/Picasa 2.7


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Von Go-Gos und NO(-go)AKS

Von Christina H.

Das Symposium zur Diabetestherapie im Alter – Pragmatismus und gesunder Menschenverstand auf der einen Seite, differenzierte Betrachtungen der Therapieziele in Hinblick auf die sehr heterogene Gruppe kalendarisch älterer Patienten auf der anderen.

„Go-Gos“, jene nicht zwangsläufig lasziven, wohl aber geistig und körperlich fitten älteren Herrschaften können eher Therapieziele jüngerer Patienten anstreben. Dagegen lautet für die „No-Gos“, unsere bettlägerigen Patienten, das Ziel schlichtweg, keine „Hypos“ zu riskieren.

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Neue Ansätze bei der Forschung nach Ursachen für Diabetesfolgeerkrankungen

Von Anna Bredenbröker

Interessante Anregungen brachte der Vortrag zu neuen Mechanismen bei Diabetesfolgeerkrankungen, bei dem P. P. Nawroth aus Heidelberg und E. Schleicher aus Tübingen den Vorsitz hatten. Denn neue Ansätze zur Therapie von Diabetes müssen her, da selbst eine gute Einstellung von Blutzucker und Blutdruck der Entstehung von diabetesassoziierten Folgeerkrankungen nicht komplett vorbeugen können. Weiterlesen