Diabetes bei Kindern – Problem erkannt, Gefahr gebannt

„Was macht Lisa* da?“, fragte ich meine Mutter. „Sie misst ihren Blutzucker, Lisa hat Diabetes“, war ihre Antwort. Damals, im Alter von zehn Jahren, konnte ich nur schwerlich das Ausmaß der Folgen und Konsequenzen eines Diabetes überblicken. Weiterlesen

Stationäre oder ambulante Pumpeneinstellung?

Hat man dann die Pumpe genehmigt bekommen, dann stellt sich die Frage, ob man sein Leben mit der Pumpe stationär oder ambulant beginnen möchte.

Für beide Optionen gibt es sehr gute Argumente:

Im stationären Bereich wird mach intensiv und ausführlich geschult. Ausgebildete Ärzte und Pfleger erklären Funktion und Umgang mit der Pumpe von Anfang an und man kann beliebig viel nachfragen. Es gibt einem einfach mehr Sicherheit, dass geholfen wird, wenn das neue „Accessoire“ mal piepst oder sich beschwert. Die Vorteile der Pumpe muss man auch erst kennen lernen. Die erhöhte Basalrate zum Beispiel, die kannte ich nicht von meiner intensivierten Insulintherapie. Außerdem stärkt es die eigene Sicherheit,  wenn man Menschen gibt, die die gleichen Probleme und Fragen hat, wie man selbst.

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Fliegen mit der Insulinpumpe

Von Silke Wunderlich

Ein neues Abenteuer mit meiner Insulinpumpe war der erste Flug in den Urlaub. Damit ich Pumpe, Insulin und Zubehör durch die Sicherheitskontrollen zu bekam, hatte mein Diabetologe mir eine Bescheinigung ausgestellt. Nachdem ich meine Pumpe zuletzt mit in den MRT getragen hatte, befürchtete ich, dass es bei den Security Checks am Flughafen wieder Probleme geben könnte.

Girl at the airport window

Fotolia/Happy Alex

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Niemals mit der Insulinpumpe ins MRT!

Diesen Ratschlag hört man in der Schulungen für Insulinpumpen, doch im Notfall ist es schwer an alles zu denken…

Als Assistenzärtin war es meine Aufgabe einen Patienten ins MRT zu begleiten. Vor dem MRT haben wir alle Sachen abgelegt, die nicht MRT-tauglich sind. Plötzlich ging es dem Patienten schlecht und ich musste notfallmäßig ins MRT. Na ja, ich hatte alles abgelegt, außer meine Insulinpumpe, die ich ungefähr 4 Wochen hatte und die ich in eine Innentasche gesteckt hatte.

Dem Patienten ging es schnell wieder besser. Meine Pumpe hat die Bestrahlung nicht so gut vertragen. Klar hat man das in der Schulungen gehört, aber in Notfällen daran auch noch zu denken. Freundlicherweise gab meine Pumpe noch einen letzten Alarm, dass sie jetzt ihre Funktion einstellt, bevor sie endgültig den Geist aufgab. Glücklicherweise hatte ich noch Insulin, dass ich mir erst mal ein Basalinsulin gespritzt habe. Anschließend habe ich die Hotline meiner Pumpe angerufen. Die Mitarbeiter dort sind sehr freundlich. Am nächsten Tag habe ich eine neue Insulinpumpe bekommen. Die eine Nacht habe ich mit ICT überbrückt. Danke den freundlichen Servicemitarbeitern.

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Insulinpumpe – aber wohin?

26Das Tragen einer Insulinpumpe ist wie mit einem Handy oder Portmonee: Männer haben es leicht. In der Hosentasche ist der kleine Apparat bestens aufgehoben. Hier hat man auch den direkten Zugriff, wenn man einen Bolus abgeben möchte. Allerdings, was macht man mit der Pumpe, wenn man eine enganliegende Damenhose mit kleinen Taschen trägt, wenn man ein Klein oder einen Rock tragen möchte? Weiterlesen

Diabetes-Versorgung in Entwicklungsländern

Von Luise Poser

Als ich bei Pubmed einfach „diabetes children“ eingab, freute ich mich – wegen einer persönlichen Beziehung zu Kenia – über den aktuellsten Beitrag (Glycemic Control in Kenyan Children and Adolescents with Type 1 Diabetes Mellitus. Ngwiri T1, Were F2, Predieri B3, Ngugi P4, Iughetti L3 Int J Endocrinol. 2015).

Blutzucker-Tagebuch und Diabetes-Utensilien

Quelle: Fotolia/Fovito

Ich möchte ihn gar nicht im Detail wiedergeben, sondern nur ein paar einzelne Zeilen zitieren, die mich nachdenklich gemacht haben.

Wer den Artikel nachlesen möchte, findet die Langfassung hier. Dort werden natürlich auch die Quellenangaben geliefert.

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Ein neues Diabetes-Leben

Von Silke Wunderlich

Die Genehmigung einer Insulinpumpe durch die Krankenkasse ist quasi der Beginn eines neuen Lebens, also Diabetes-Lebens. Deshalb muss und sollte man sich schon bei der Beantragung entscheiden, mit welchem Model man dieses Leben verbringen möchte. Ob man eine schnurlose Pumpe oder eine klassische Pumpe mit Schlauch – das muss jeder selbst entscheiden. Ich entschied mich für eine Pumpe mit Schlauch mit dem Hintergedanken, dass in hoffentlich nicht all zu ferner Zukunft der „closed-loop“ möglich ist.

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