Wie können insulinproduzierende ß-Zellen ersetzt werden? – Einblick in Klinik und Forschung

Nach insgesamt 27 Operationen scheint der Leidensweg vorerst beendet: Leonie, eine zehnjährige Patientin am Uniklinikum Dresden, unterzieht sich einer kompletten Entfernung ihrer Bauchspeicheldrüse (Pankreas) (1). Die OP ist aufgrund von wiederkehrenden schmerzhaften Entzündungen notwendig geworden.

Ohne Pankreas und den darin enthaltenen insulinproduzierenden ß-Zellen befindet sie sich in einem ähnlichen Zustand absoluten Insulinmangels, den auch viele Typ 1 und Typ 3c Diabetiker mit ihr teilen. Bisherige Standardtherapie ist die Verabreichung (Substitution) des fehlenden Insulins von außen mittels Pen oder Pumpe. Blickt man auf die Zahlen, waren 2015 allein in Europa 140.000 Kinder (0-14 Jahre) von Typ 1 Diabetes betroffen (2). Langfristig werden viele von ihnen ebenfalls auf Insulin angewiesen sein.

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Ein kleiner Meilenstein: Zelltransplantationen zur Heilung von Diabetes Typ 1

Von Tobias Baumgartner

Durch Zufall habe ich in dieser Woche in einer Nachrichtensendung gehört, was für die Zukunft der Diabetologie ein kleiner Meilenstein sein könnte: Das Diabetes Research Institute (DRI) in Miami hat letze Woche bekanntgegeben, dass eine Patientin mit Typ-1- Diabetes nach einer Transplantation von Inselzellen völlig auf ihre Insulin-Behandlung verzichten könne.

Löffel mit Traubenzucker und Spritze

Quelle: Fotolia/Picasa 2.7


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