Weg von der Projektitis!

Und hin zu Strukturänderungen – dies fordert Dr. Dietrich Garlichs in seinem Vortrag zum Thema „Von der Verhaltens- zur Verhältnisprävention – brauchen wir eine Zucker-/Fett-/Steuer?“

Für mich als hoffentlich zukünftigen Allgemeinmediziner in Mecklenburg Vorpommern ist die Fortbildung für Hausärzte am Samstag immer eines der Highlights des Kongresses, da man praktische Tipps für die Behandlung des Diabetes erfährt und einen Einblick in die neusten technischen und medikamentösen Möglichkeiten erhält. Im Saal Pfeiffer gab es am Samstag neben vielen anderen spannenden Themen wie der Therapie des Diabetes oder Neuigkeiten aus der Gesundheitspolitik auch einen interessanten Vortrag vom Geschäftsführer der Deutschen Diabates Gesellschaft, Dr. Dietrich Garlichs. Er sprach über die Prävention und erörterte die Frage, ob eine Steuer auf zucker- und fettreiche Produkte sinnvoll wäre. Weiterlesen

Weiterlesen

Diabulimie – ein Kolibri unter den Essstörungen?

Bei der Diabulimie handelt es sich um ein komplexes psychiatrisch-endokrinologisches Krankheitsbild. Insbesondere junge Mädchen, die im – ohnehin sehr fragilen — Pubertätsalter mit der Diagnose eines Typ-1-Diabetes und mit der damit verbundenen Notwendigkeit der Stoffwechselkontrolle konfrontiert werden, zeigen eine Neigung, die mit der Insulintherapie einhergehende Gewichtszunahme umgehen zu wollen („Insulin-purging“= IP). Weiterlesen

Caipi oder Mojito? – Diabetes Typ 1 im jungen Erwachsenenalter

Gestern Abend ist die Wahl bei einem Abendessen mit Freunden bei mir auf Caipi gefallen, bei dem der Barkeeper es mit dem Zucker ganz schön gut gemeint hat.

Heute bin ich auf dem Diabetes Kongress und besuche als erstes einen Vortrag, der mich persönlich ganz schön zum Nachdenken über die Wahl meines Cocktails gestern anregen wird.

In diesem Symposium wird über die adäquate Behandlung und Begleitung junger Erwachsener mit Diabetes Typ 1 diskutiert. Die zu diskutierende Problematik war mir noch nie wirklich bewusst gewesen vorher. Wie werden junge Menschen, die das Erwachsenenalter erreicht haben und nicht mehr durch einen Pädiater betreut werden, optimal weiter betreut? Man kann doch keinen 18-jährigen mit einem 65-jährigen Typ-2- Diabetiker in ein Behandlungsprogramm stecken, denke ich. Und nur weil man plötzlich per definitionem erwachsen ist, ist der Körper des Jugendlichen ja noch nicht auf einen Schlag bereit für andere Behandlungskonzepte. Weiterlesen

Weiterlesen

Schulkantine: Eltern und Schüler geben „mangelhaft“

Auch wenn die meisten Eltern mit dem pädagogischen Angebot an den Ganztagsschulen zufrieden sind – das Essensangebot für Schüler erntet bei der Hälfte der Erziehungsberechtigten Kritik. Das ergab eine der repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung unter mehr als 4000 Eltern schulpflichtiger Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren. Zu wenig Abwechslung, zu wenig Frische und Vitamine, so lautet das Urteil. Weiterlesen

Schlechte Parksituation für Nahrungsfette: Ist Typ-2-Diabetes eine Kalorienresistenz?

800 Kalorien pro Tag – was wie eine Crash-Diät für Magermodels klingt, soll Patienten mit Typ-2-Diabetes helfen, innerhalb einiger Wochen frei von Symptomen zu werden. Das bedeutet: Sie haben einen normalen Blutzuckerspiegel, ohne dass sie Medikamenten einnehmen oder Insulin spritzen müssen.

Schwer beladener VW-Käfer

Fotolia/Gunnar Assmy

Weiterlesen

Gekaufte Vorbilder: Nationalspieler als Werbeträger für Coca Cola und Nutella?

Nicht nur Sportfans freuen sich auf die bevorstehende Fußball-EM: Auch die Großkonzerne werfen mit Sponsorengeldern um sich, wenn es darum geht, ihre Logos möglichst prominent in das Event mit einzubinden.

Bild: Fußballer auf Kinderschokolade. Weiterlesen

Kaffeetrinken gegen Diabetes

Wer täglich 600 Milliliter Kaffee trinkt, verringert sein Risiko auf Diabetes Typ 2 um etwa 23 Prozent, im Vergleich zu Menschen, die gar keinen Kaffee trinken. Dies ergab die EPIC-Deutschland Studie mit über 42 000 Teilnehmern aus Potsdam und Heidelberg. Sie bestätigt damit ähnliche Studienergebnisse der letzten Jahre.

Frau mit 50er Frisur führt eine Tasse Kaffee zum Mund

PhotoDisc

Weiterlesen

Diabetes und Übergewicht wegtrinken?

Mehr Wasser trinken – das ist ein einfacher und wirkungsvoller Tipp der Österreichischen Diabetes Gesellschaft. Studien zeigen: Wer täglich mindestens 1,5 Liter Wasser trinkt, senkt sein Risiko auf Übergewicht und Diabetes.

Glas mit Wasser und Krug

Quelle: Fotolia

Weiterlesen

Diabetes-Spätfolgen: Schlechte Aussichten für Frauen

Normalerweise gelten eher Männer in der Medizin als tickende Zeitbombe, denn Gesundheitstipps sind doch Frauensache. Ein höheres Risiko für Übergewicht, Herzinfarkt und Schlaganfall sollen die Folge sein – Erkrankungen, gegen die Frauen durch ihr Geschlecht geschützt zu sein scheinen.

Cropped sporty women in lotus pose

Fotolia

Weiterlesen