„Du bist, was du isst“ – Die Rolle der Epigenetik bei metabolischen Erkrankungen

Bezugnehmend auf: „Epigenetische Muster bei Typ-2-Diabetes“, A. Schürmann (Nuthetal), Diabetes Herbsttagung 2018

Darwin’s Evolutionstheorie ist uns allen ein Begriff – aber hatte er Recht? Heutzutage weiß man, dass unsere Gene durch Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel unsere Ernährung, verändert werden können. Genauer gesagt, wird die Genexpression, also welche Gene aktiv bzw. inaktiv sind, durch epigenetische Mechanismen reguliert. Doch wodurch wird entschieden, ob ein Gen stillgelegt wird oder nicht? Damit beschäftigt sich das spannende Feld der Epigenetik. Weiterlesen

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Die Paul-Langerhans-Vorlesung 2015

Von Christina H.

Die Epigenetik findet eher selten einen Weg in die Hausarztpraxis, in der ich arbeite. Wenn doch, dann klopft sie leise an, setzt sich auf den Besucherstuhl und sieht mich fragend an:

„Ob ich mir wohl nie überlegt hätte, was passiert, wenn meine Patienten hier und da meinen Rat befolgen und anfangen, sich zu bewegen?“. „Sie verfluchen mich? Sie müssen danach zum Orthopäden? Wechseln sie womöglich den Hausarzt? Sie decken sich zunächst mit neuen Sportsachen ein?“ „Nicht ganz. Nicht nur, jedenfalls. Das Zauberwort lautet Methylierung. Jede einzelne Sporteinheit verändert unsere Genexpressionsmuster. Individuell unterschiedlich versteht sich.“

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