Digitaler Diabetes-Datenschatz

Schlagwörter wie „Big Data“, „Digitalisierung“ und „Künstliche Intelligenz“ werden geradezu inflationär benutzt und auch in der Diabetologie mit großen Erwartungen versehen. Doch welche Anforderungen müssen zunächst erfüllt werden, um mit neuen Methoden der Datenauswertung einen Fortschritt für die Patienten zu erreichen?

Prof. Dr. Martin Hrabě de Angelis vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung erläuterte in seinem Vortrag zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) im Symposium „Innovative Diabetesforschung“ zunächst die FAIR-Kriterien. Das Bedeutet, dass Datenquellen findable, accessible, interoperable und reusable sein müssen, um genutzt werden zu können. Gerade die Interoperabilität und damit Zusammenführung verschiedener Quellen – von der Grundlagenforschung bis zu klinischen Registern – wäre aus meiner Sicht in der Diabetologie besonders spannend, auch weil die Diabetologie mit den CGM-Daten wie kaum ein anderes klinisches Fach bisher kontinuierliche vom und am Patienten erfasste Daten aufweist.

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DDG-Symposium Diabetologie Task Force 2025: Telemedizin und Digitalisierung

Digital Diabetes: Kommentar

Das sich Technologie im letzten Jahrhundert immer mehr in unser Leben schleicht, beobachten manche mit Freude, manche mit Misstrauen, manche bemerken es gar nicht. Das es aber passiert, ist nicht zu leugnen und dabei stellt sich unmittelbar die Frage: Was bedeutet diese Entwicklung für den Patienten? Und was bedeutet sie für den Arzt? Weiterlesen