Nachwuchs wird hier ganz groß geschrieben!

Es gibt 7 Millionen Menschen in Deutschland, die an Diabetes mellitus Typ 1 und 2 erkrankt sind. In den nächsten 20 Jahren wird die Zahl voraussichtlich um 50-75% ansteigen. Mit diesen harten Fakten starteten Frau Prof. Schürmann und Frau Prof. Kellerer in ihren Vortrag „Wer forscht und versorgt in Zukunft“. 

Sie verdeutlichten vor allem die Diskrepanz zwischen der Prävalenz des Diabetes in der Bevölkerung und den gehaltenen Diabetes-Vorlesungen und Seminaren in der Lehre. Auch in meinem eigenen Studium wird die Diabetologie in der Lehre eher wenig thematisiert. Das Interesse an diesem Fach ist dadurch im Durchschnitt bei meinen Kommilitonen eher gering. 

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Ein „diabetogenes“ Potpourri – als Stipendiat auf dem DDG in Berlin

Wohl wahr diabetogen war der Diabetes-Kongress Ende Mai 2019 in Berlin für uns Stipendiaten, und das in zweierlei Hinsicht. Üppig wurde aufgetischt und die hungrigen Bäuche der diabetologischen Nachwuchsgeneration mit mediterraner Vollkost bestens versorgt. Doch weitaus nahrhafter wurden die grauen Zellen verköstigt mit einem Potpourri an ausgewählten Vorträgen hochrangiger Wissenschaftler sowie Diabetologen aus Klinik und Praxis. Von der „Diabetesimpfung“ bis zu „Karrieremöglichkeiten in der Grundlagenforschung“ wurde das breite Spektrum der Diabetologie im speziell für den Nachwuchs gestalteten Stipendiatenprogramm abgebildet. So ließ nicht nur der Gang zum Buffet den Blutzuckerspiegel ansteigen, sondern viel mehr die körpereigenen Katecholamine, welche vor Spannung und Aufregung, ja Begeisterung über die neuen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Diabetologie ausgeschüttet wurden.

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Von einer verrückten Idee zu einer bahnbrechenden Technologie

Vieles hat sich getan in 55. Jahren Deutsche Diabetische Gesellschaft!

Patienten profitieren ungemein von der zunehmende Technologisierung und innovativen Forschung in der Diabetestherapie und Prävention.

Welche Rolle hat die Digitalisierung in dieser Entwicklung? Wie sieht die Diabetologie der Zukunft aus?

Eine gelungenere Eröffnungsrede für den Diabetes Kongress in Berlin, wie die von Research Gate Gründer Dr. Ijad Madisch zum Thema Digitalisierung als immer zentraler werdender Teil der Medizin, hätte es wohl kaum geben können.

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Hilferuf bei Wissensdurst: Wer hat Fortbildungs-Tipps?

Von Luise Poser

Bücherregal und aufgeschlagenes Buch

Bildquelle: Shutterstock

Liebe Kollegen,

ich weiß nicht, wie es Ihnen geht – meine Motivation ist jedenfalls Fall wechselhaft. Prinzipiell hab ich zwar immer Lust, etwas Neues zu lernen. Nehmen wir hier im speziellen Fall den Bereich „Diabetes“. Doch am größten ist die Lust meist dann, wenn sich in der eigenen Klinik grad nichts tut, was zu einem aktiven Erfahrungserwerb mit diesem Krankheitsbild beitragen könnte. Dabei will man sich doch weiterbilden, auch wenn (zum Glück der Patienten) grad keine Erstmanifestationen oder Entgleisungen zum Lernen auf der Station sind.

Was tun? Natürlich könnte man die teuren Fachbücher, die den Staub im Regal auffangen, mal lesen. Doch in diesem Punkt erreicht die Motivation dann plötzlich wieder ihre Grenzen. Zu Fortbildungen fahren, macht mir dagegen großen Spaß. Der letzte Kongress ist schon wieder eine Weile her, der nächste noch ein Stück hin.

Mal davon abgesehen, dass Kongress-Termine meist mit dem Dienstplan kollidieren oder der Tagungsort umständlich weit weg ist, würde ich mir eine Plattform wünschen, auf der man alle wichtigen Fortbildungen auf einen Blick sieht. So steigen die Chancen , einen Termin zu finden, der sich mit Schichtdienst und Interessen vereinbaren lässt. Vielleicht gibt es das schon, dann verraten Sie mir diese bitte! Oder hat jemand konkrete Empfehlungen für Kurse / Seminare / Tagungen oder eben sogar Bücher zum Thema pädiatrische Diabetologie?

Ich freue mich über jeden Hinweis!