DFS – was ist neu? Oder besser alles beim Alten?

In der Vortragsreihe über das diabetische Fußsyndrom wurde schnell klar, dass es bzgl. der Versorgung des diabetischen Fußsyndromes nur wenig neues gibt. Es wurde insgesamt vielmehr auf Verbesserungsmöglichkeiten der bestehenden Therapie sowie auf Schwierigkeiten in der Patientenführung von Patienten mit diesem Krankheitsbild eingegangen.

Fotolia/Johanna Mühlbauer

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Diabetisches Fußsyndrom – Ziele spezialisierter Netze

Fußreflexzonen-Behandlung

Thieme Verlagsgruppe/Kirsten Oborny

Den typischen älteren Patienten mit Diabetes mellitus hat ein eingeschränktes Gangbild, mit (teil-)amputierten unteren Extremitäten, im fortgeschrittenen Fall ist er rollstuhlpflichtig. Genau wie Nieren- und Augenschäden zählen Polyneuropathie und Fußprobleme zu den chronischen Folgen der Volkskrankheit und zum Alltag eines Diabetologen oder Allgemeinmediziners. Spezialisierte Netzwerke, die verschiedene Berufsgruppen einer Region (Chirurgen, Podologen, Pflegedienste usw.) umfassen, nehmen sich diesem Problem an und grenzen sich zur Regelversorgung ab durch mehr Praktikabilität, Aktualität und Spezifität sowie regelmäßigen Austausch zwischen den einzelnen Netzen. Weiterlesen

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Zum Ende des Tages: Der diabetische Fuß

Von Heike Rukundo

#461361845 / gettyimages.com

Auf diesen Themenblock habe ich mich am meisten gefreut: Interdisziplinäre Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und ich wurde nicht enttäuscht.

Zunächst wurde die Wichtigkeit der Schuhversorgung erläutert. Mir war noch nicht bekannt, dass der Goldstandart zur Ulcus-Heilung ein in Gips eingebetteter Fuß ist. Diese Therapie ist hochwirksam, wird jedoch aus verschiedenen, nachvollziehbaren Gründen nicht durchgeführt und interessanterweise auch von den Krankenkassen nicht bezahlt.

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