Diabetes und Sexualität

In seinem Vortrag über die erektile Dysfunktion erörterte Prof. Thomas Haak, Chefarzt an der Diabetes Klinik am Diabetes Zentrum Mergentheim, wie man seine Patienten unterstützen kann, wenn sich – bedingt durch Diabetes – Störungen ihrer Sexualfunktion entwickelt haben.

Im fortgeschrittenen Diabetes-Stadium kommt es in der Regel zu kleinen Schäden an Blutgefäßen und Nerven, was in einigen Fällen zu einer verringerten sexuellen Erregbarkeit führen kann. Betroffen sind dabei sowohl Männer als auch Frauen. Studien zufolge betrifft dieses Problem beispielsweise 46 Prozent aller Männer mit Diabetes Typ 2. Weiterlesen

Weiterlesen

Der DDG Medienpreis geht an…!

Auf der diesjährigen Herbsttagung war es wieder soweit: Bereits zum vierten Mal vergibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft die DDG Medienpreise für herausragende journalistische Beiträge – natürlich mit Diabetes-Bezug.

In diesem Jahr erhielt die DDG an die 30 Wettbewerbsbeiträge für die Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen. Eine fünfköpfige Jury wählte aus den Einreichungen die besten Beiträge aus. Und hier sind die Gewinner: Weiterlesen

Orale Antidiabetika: Mehr als nur Blutzucker und Gewicht

Orale Antidiabetika (OADs) senken in der Behandlung des Typ-2-Diabetes nicht nur den Blutzuckerspiegel und im besten Falle das Gewicht, sondern einige Substanzen haben zudem positive und hochinteressante Auswirkungen auf das kardiovaskuläre Outcome.
Mit diesem Wissen aus der Uni haben wir uns am Donnerstag auf den Weg zum Sitzungssaal „van Noorden“ in der obersten Etage der beeindruckenden Hamburger Messehallen gemacht, um die Veranstaltung „CVOTs in der Diabetologie“ zu besuchen. Weiterlesen

Weiterlesen

Teaching is treatment

Unter diesem Motto stellte Professor Kulzer aus Bad Mergentheim das Thema „Wertigkeit von Schulungen im internationalen Vergleich“ vor.

In dem gut gefüllten Sitzungssaal Stolte ging es am Donnerstag um das wichtige Thema der Schulungen. Nachdem ich noch einen der begehrter Plätze auf dem Boden in einem sonst restlos gefüllten Saal ergattertert hatte, begann ein spannender Einblick in die Geschichte der Diabetesschulung in Deutschland. Obwohl der Diabetes schon in der Antike bekannt und der „honigsüße Durchfluss“ 1675 von Thomas Willis beschrieben wurde, gibt es erst seit 1983 eine gesonderte Schulung zum Diabetesberater oder zum Diabetesassistenten. Neben den Toten Hosen ist Düsseldorf also auch die Heimat dieser Berufsgruppe. Prof. Kulzer stellt da, dass jährlich in Deutschland etwa 200 Diabetesberater und 200 Diabetesassistenten ausgebildet werden. Dies sei im internationalen Vergleich sehr gut, zur optimalen Behandlung der über 6 Mio. Betroffenen in Deutschland allerdings noch zu wenig. Interessant zu erfahren war, dass bei der Diagnose Diabetes mellitus Typ 1 eine Schulung Pflicht ist, während sie bei Typ 2 nur durchgeführt werden sollte. Weiterlesen

Weiterlesen

Endlich! Schnell, glücklich und mit weniger Hypoglykämien zum Ziel!

Wie viele Menschen unter uns haben sich schon einmal Gedanken gemacht einen Marathon zu laufen? Wie viele derer sind tatsächlich einen Marathon gelaufen? Ich denke, die wenigsten unter uns. Nun stellen Sie sich mal vor, Sie hätten zusätzlich Diabetes und müssten ständig Angst haben während des Trainings oder dem Wettkampf in Unterzucker zu rutschen? Beinahe unvorstellbar! Weiterlesen

Gefahrenanalyse Hypoglykämie

Kommentar zum DDG Symposium Hypoglykämien – Wie belastend wie gefährlich?

Im alltäglichen Patientenumgang kann es leicht passieren, dass man die Hypoglykämie – ein nicht seltenes Ereignis bei Diabetikern – in ihrer Gefahr unterschätzt. Der ausgezeichnete Vortrag von Dr. Holstein aus Detmold diente als wilkommene Wissensauffrischung, um die Gefahren und Langzeitfolgen dieses Zustands bei Patienten angemessen einzuschätzen. Weiterlesen

Caipi oder Mojito? – Diabetes Typ 1 im jungen Erwachsenenalter

Gestern Abend ist die Wahl bei einem Abendessen mit Freunden bei mir auf Caipi gefallen, bei dem der Barkeeper es mit dem Zucker ganz schön gut gemeint hat.

Heute bin ich auf dem Diabetes Kongress und besuche als erstes einen Vortrag, der mich persönlich ganz schön zum Nachdenken über die Wahl meines Cocktails gestern anregen wird.

In diesem Symposium wird über die adäquate Behandlung und Begleitung junger Erwachsener mit Diabetes Typ 1 diskutiert. Die zu diskutierende Problematik war mir noch nie wirklich bewusst gewesen vorher. Wie werden junge Menschen, die das Erwachsenenalter erreicht haben und nicht mehr durch einen Pädiater betreut werden, optimal weiter betreut? Man kann doch keinen 18-jährigen mit einem 65-jährigen Typ-2- Diabetiker in ein Behandlungsprogramm stecken, denke ich. Und nur weil man plötzlich per definitionem erwachsen ist, ist der Körper des Jugendlichen ja noch nicht auf einen Schlag bereit für andere Behandlungskonzepte. Weiterlesen

Weiterlesen

Fokus auf Familie: die DDG-Herbsttagung 2016

„Diabetes und Familie: Vorbeugen – Erkennen – Entlasten“ ist das Motto der zehnten DDG Herbsttagung am 11. und 12. November in Nürnber. Der Diabetes mellitus betrifft immer auch die Familie. Durch Früherkennung können Diabeteserkrankungen verhindert und Komplikationen vermieden werden. Durch gemeinsame Bewältigung der erkrankungsbedingten Lebensveränderungen werden Patienten und Familien entlastet“, schreibt Kongresspräsident Professor Badenhoop in seinem Grußwort. Weiterlesen

Weiterlesen

Schlechte Parksituation für Nahrungsfette: Ist Typ-2-Diabetes eine Kalorienresistenz?

800 Kalorien pro Tag – was wie eine Crash-Diät für Magermodels klingt, soll Patienten mit Typ-2-Diabetes helfen, innerhalb einiger Wochen frei von Symptomen zu werden. Das bedeutet: Sie haben einen normalen Blutzuckerspiegel, ohne dass sie Medikamenten einnehmen oder Insulin spritzen müssen.

Schwer beladener VW-Käfer

Fotolia/Gunnar Assmy

Weiterlesen