Entscheiden für oder durch die Ernährung?

Glauben Sie dass Ihre Ernährung Ihre Entscheidungen beeinflusst? Genau diese Frage stellten Bellucci et al. einer Reihe gesunder Probanden. Der überwiegende Konsens war „eher nicht“, wohingegen der gesundheitliche Einfluss der Ernährung weniger in Frage gestellt wurde. Doch was ist dran an der Theorie der Willensbeeinflussung durch Nahrung? In Ihrem Vortrag „Ernährung beeinflusst die Psyche und das Gehirn“ brachte S.Y. Park etwas Licht in das Dunkel eines bisher wenig untersuchten Forschungsgebiets. Weiterlesen

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Reisestipendiaten bloggen wieder für den DDG Blog

Auch in diesem Jahr hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft anlässlich des Diabetes Kongresses wieder Reisestipendiaten an den diabetologischen Nachwuchs vergeben: Insgesamt 150 Reisestipendiaten dürfen an dem Nachwuchsförderungsprogramm der DDG teilnehmen. Bewerben konnten sich Medizinstudenten, Psychologiestudenten mit diabetesbezogenem Schwerpunkt und Assistenzärzte bis 35 Jahre. Weiterlesen

Diabetes Kongress eröffnet heute in Berlin

Unter dem Motto „Wissenschaft und klinischer Fortschritt – gemeinsam in die Zukunft“ beginnt heute der 53 Diabetes Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin. Auch in diesem Jahr werden wieder 6000 Ärzte, nichtärztliche Mitglieder des Diabetes-Behandlungsteams und Forscher erwartet. Bis zum 12. Mai findet der Kongress im CityCube Berlin statt. Als thematische Schwerpunkte stehen die praktische Relevanz neuer Studiendaten, individualisierte Therapiestrategien, Grundlagenwissenschaft, Versorgungsforschung und Digitalisierungsprozesse im Mittelpunkt. Weiterlesen

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Kritischer Nachwuchs

Am letzten Tag bei dem Symposium „Ernährungsupdate“ im großen Mozart-Saal war für mich besonders der letzte Vortrag interessant. Es ging um „Hafertage“ – einen Therapieansatz, von dem ich vorher noch nie etwas gehört hatte. Der Diabetesberater Mario Althaus erzählte von dem Therapieansatz der „Entlastungstage“, an welchen die Patienten ausschließlich Kohlenhydrate in hypokalorischer Form zu sich nehmen. Mit seiner lockeren und offenen Art weckte er bei mir großes Interesse, auch wenn dieser Therapieansatz zunächst seltsam klingt. Weiterlesen

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Hypertonie und Diabetes im Kindes- und Jugendalter – zwei ungleiche Schwestern

Diabetes und Bluthochdruck sind in der Erwachsenenmedizin allseits gegenwertige Volkskrankheiten. Dass die Inzidenz von Hypertonie auch in der Kinder- und Jugendmedizin ansteigt, legte Frau Professor Dr. Wühl im DHL Symposium dar und stellte europäische Leitlinie zur Hypertonie-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen aus dem Jahr 2016 vor. Die steigende Inzidenz ist vor allem auf den veränderten Lebensstil der Kinder und Jugendlichen heutzutage zurückzuführen: Während ein Bluthochdruck bei normalgewichtigen Kindern nur in 1,4 Prozent vorkommt, steigt dies auf das fünffache bei übergewichtigen und fast auf das 18-fache bei adipösen Kindern an. Sekundäre Ursachen für Hypertonie, wie u.a. chronische Nierenerkrankungen, Schlaf-Apnoe-Syndrom oder Cushing-Syndrom, müssen diagnostisch ausgeschlossen werden. Weiterlesen

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Erfahrungen sammeln

Ich hatte das Glück, nach meiner ersten „DDG-Erfahrung“ beim Kongress im Mai in Hamburg, zur diesjährigen Herbsttagung der DDG wieder als Reisestipendiatin ausgewählt worden zu sein.

Der Rahmen, der uns Stipendiaten geboten wird, ist einfach klasse. Super Atmosphäre, Raum für Fragen jeglicher Art und die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen – sowohl aus medizinischer Sicht als auch in privater Atmosphäre. Weiterlesen

Wäre es nicht manchmal cool, als Diabetologe ein Jedi-Meister zu sein?

„Das sind nicht die Druiden, die ihr sucht.“ Ausgebildete Jedi benutzen ihren Geist um Gegner zu beeinflussen und Obi-Wan Kenobi war ein Meister darin. Mit dem Jedi-Geistestrick überzeugt er einen imperialen Suchtrupp, dass R2-D2 und C3PO nicht die Droiden sind, die das Imperium verfolgen. „Weitermachen!“ befiehlt der Jedi. Wenn das nur im echten Leben funktioniert würde…

Wie wunderschön einfach wäre es doch, wenn man als Arzt die Patienten so schnell wie ein Jedi dazu kriegen würde, die Tipps zum Lebensstil umzusetzen?! Weiterlesen

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Fetale Prägung – Diabetes-Prävention beginnt schon im Mutterleib

Immer mehr Forschungsbefunde legen die Bedeutung der fetalen Prägung für die Entstehung chronischer Erkrankungen wie Diabetes, Adipositas und kardiovaskuläre Erkrankungen dar. Frau Prof. Dr. Oberhoffer erläutert die Mechanismen und Folgen in ihrem Vortrag „Fetale Prägung“ im DDG/DHL-Symposium Diabetes, Hypertonie und Schwangerschaft. Weiterlesen

Diabetes und Sexualität

In seinem Vortrag über die erektile Dysfunktion erörterte Prof. Thomas Haak, Chefarzt an der Diabetes Klinik am Diabetes Zentrum Mergentheim, wie man seine Patienten unterstützen kann, wenn sich – bedingt durch Diabetes – Störungen ihrer Sexualfunktion entwickelt haben.

Im fortgeschrittenen Diabetes-Stadium kommt es in der Regel zu kleinen Schäden an Blutgefäßen und Nerven, was in einigen Fällen zu einer verringerten sexuellen Erregbarkeit führen kann. Betroffen sind dabei sowohl Männer als auch Frauen. Studien zufolge betrifft dieses Problem beispielsweise 46 Prozent aller Männer mit Diabetes Typ 2. Weiterlesen

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