Schlechte Parksituation für Nahrungsfette: Ist Typ-2-Diabetes eine Kalorienresistenz?

800 Kalorien pro Tag – was wie eine Crash-Diät für Magermodels klingt, soll Patienten mit Typ-2-Diabetes helfen, innerhalb einiger Wochen frei von Symptomen zu werden. Das bedeutet: Sie haben einen normalen Blutzuckerspiegel, ohne dass sie Medikamenten einnehmen oder Insulin spritzen müssen.

Schwer beladener VW-Käfer

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Pokemon Go zur Diabetes-Prävention

Pokemon Go spaltet die Gesellschaft: Die einen laufen Zombie-artig mit stierem Blick aufs Smartphone durch die Stadt. Die anderen regen sich darüber auf, ständig angerempelt zu werden. Ich persönlich verstehe nicht, warum junge Erwachsene, die ich bisher eigentlich für ziemlich cool hielt, plötzlich durch die Stadt ziehen und kleine Monster fangen. Aus medizinischer Sicht bewirkt die App bei ihren Nutzern, was Ärzte und Gesundheitsbehörden seit Jahren vergebens predigten: sie bewegen sich, anstatt den Feierabend mit Playstation und Netflix auf der Couch zu verbringen. Weiterlesen

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Diabetes und Sport: Wenn die Gene nicht mitlaufen

Wie wichtig regelmäßige Bewegung für die erfolgreiche Prävention und Therapie von Diabetes ist, stellte bereits Olympiasieger Dieter Baumann in seiner Eröffnungsrede eindrucksvoll dar. Mit viel Witz und Enthusiasmus rief er eindringlich die Zuhörer zu mehr Bewegung im Alltag auf. Doch profitiert wirklich jeder gleichermaßen von der gesundheitsfördernden Wirkung von Sport, etwa durch eine langfristige Verbesserung der Insulinsensitivität? Weiterlesen

Dem Diabetes davonlaufen – jeder ist gefragt, auch Sie!

Prävention ist zwar in den Praxen, jedoch noch nicht im Alltag angekommen.  Das Projekt „Dem Diabetes davonlaufen– 10.000 Schritte mit dem Ankerprinzip“ soll dies ändern. Es ist ein App-basiertes, neues Präventions-Produkt, welches den Großteil der Bevölkerung erreichen soll.

Turnschuhe

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Die Paul-Langerhans-Vorlesung 2015

Von Christina H.

Die Epigenetik findet eher selten einen Weg in die Hausarztpraxis, in der ich arbeite. Wenn doch, dann klopft sie leise an, setzt sich auf den Besucherstuhl und sieht mich fragend an:

„Ob ich mir wohl nie überlegt hätte, was passiert, wenn meine Patienten hier und da meinen Rat befolgen und anfangen, sich zu bewegen?“. „Sie verfluchen mich? Sie müssen danach zum Orthopäden? Wechseln sie womöglich den Hausarzt? Sie decken sich zunächst mit neuen Sportsachen ein?“ „Nicht ganz. Nicht nur, jedenfalls. Das Zauberwort lautet Methylierung. Jede einzelne Sporteinheit verändert unsere Genexpressionsmuster. Individuell unterschiedlich versteht sich.“

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Mythen in der Diabetologie – viel Potenzial für Diskussionen

Von Corinna Sailer

Am Freitagnachmittag wurden im Saal „Langerhans“ Mythen der Diabetologie kritisch beleuchtet. Und so verwundert es nicht, dass diese Sitzung viel Stoff für Diskussionen bot. Alle Vorträge regten dazu an Paradigmen kritisch zu hinterfragen und für neue Ideen offen zu sein. Weiterlesen

Rund und gesund vs. schlank und trotzdem krank: das Lebensstil-Interventionsprogramm TULIP

In einer gut besuchten Pressekonferenz berichtete Kongresspräsident Professor Norbert Stefan vom Lebensstil-Interventionsprogramm der Universitätsklinik Tübingen. Innerhalb dieser Studie testen er und sein Team ob eine frühzeitige Änderung des Lebensstils die Entstehung eines Typ-2-Diabetes verhindern kann. Weiterlesen

Rottweiler von Ratiopharm

Bewegung ist, wie wir alle wissen, ein wichtiger Anker um einem Diabetes Typ 2 vorzubeugen. Deshalb war es auch Thema bei der Pressekonferenz der DDG. Doch wie soll man sportliche Aktivität täglich in seinen Alltag eibauen? Oft genug grätscht uns der Schweinehund dazwischen. Dr. Eckhard von Hirschhausen hat da eine gute Idee: Einen Hund anschaffen. Weiterlesen

Morgen geht´s weiter: Weltdiabetestag

Trotz so vieler spannender Sitzungen kann von Müdigkeit noch keine Rede sein hier in Leipzig – und das ist auch gut so. Morgen geht es nämlich schon weiter mit dem Weltdiabetestag. Von 10 bis 16 Uhr lädt die Deutsche Diabeteshilfe unter dem Motto „Gemeinsam den Diabetes anpacken“ ins Congress Center Leipzig ein. Besucher können sich zu zahlreichen Fragen rundum Diabetes beraten lassen.

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Neben Vorträgen und und Talk-Runden soll auch die körperliche Betätigung nicht zu kurz kommen: beim Diabetes-Walk können Teilnehmer im Selbstversuch unter professioneller Begleitung testen, wie weit sie ihren Blutzucker durch reine Bewegung – ganz ohne Medikamente – senken können.

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