„How fast does the Grim Reaper walk?“

Sarkopenie – oder wie der Kölner sagt: wenn et Jehacks verjon.

Ein Thema, dass nicht nur Geriater, Internisten und Orthopäden, sondern auch Sportwissenschaftler beschäftigt. Aber was kann man gegen das Verschwinden der Muskelmasse und der sich immer weiter verkürzenden Gehstrecke tun? „Die Therapie ist ganz klar: Sport!“ lautet die Antwort der Referentin Frau Professor Graf, welche mit ihrem verzückenden Humor und der ein oder anderen kölschen Redewendung den Saal zum Lachen brachte. Das Ziel soll nicht das Abnehmen an sich sein, sondern der Erhalt der Lebensqualität. Besonders bei älteren Menschen sollte nicht nur der Fokus auf dem Ausdauertraining liegen, sondern auch auf dem Krafttraining – natürlich in Maßen, zum Beispiel mit dem TheraBand. Doch wie steht es um die Gelenke? Sollte man nicht eine Überbeanspruchung verhindern? „Es ist das gut, was dem Patienten Spaß macht und was er mit seinem Körper umsetzten kann“, antwortete Frau Professor Graf auf diese Frage. Das Ziel sei es, die sportliche Betätigung über viele Jahre zu machen und das klappt nur mit Freude und Motivation. Da rücken auch mal die Gelenke in den Hintergrund.

Weiterlesen

Laufen gegen den Diabetes!

„Wenn es am Donnerstag wieder sportlich wird rund um dem City Cube, dann ist es wieder Zeit für den Diabetes-Lauf. 400 hochmotivierte Sportler von Jung bis Alt kämpfen für Aufmerksamkeit für das Medikament ‚körperliche Bewegung‘.“

Die Stimmung ist ausgelassen und kurz vor dem Startschuss findet Olympiasieger Dieter Baumann noch kurz Zeit mit den Jungsportlern und Fans ein paar Fotos zu schießen. Weiterlesen

Schlechte Parksituation für Nahrungsfette: Ist Typ-2-Diabetes eine Kalorienresistenz?

800 Kalorien pro Tag – was wie eine Crash-Diät für Magermodels klingt, soll Patienten mit Typ-2-Diabetes helfen, innerhalb einiger Wochen frei von Symptomen zu werden. Das bedeutet: Sie haben einen normalen Blutzuckerspiegel, ohne dass sie Medikamenten einnehmen oder Insulin spritzen müssen.

Schwer beladener VW-Käfer

Fotolia/Gunnar Assmy

Weiterlesen

Pokemon Go zur Diabetes-Prävention

Pokemon Go spaltet die Gesellschaft: Die einen laufen Zombie-artig mit stierem Blick aufs Smartphone durch die Stadt. Die anderen regen sich darüber auf, ständig angerempelt zu werden. Ich persönlich verstehe nicht, warum junge Erwachsene, die ich bisher eigentlich für ziemlich cool hielt, plötzlich durch die Stadt ziehen und kleine Monster fangen. Aus medizinischer Sicht bewirkt die App bei ihren Nutzern, was Ärzte und Gesundheitsbehörden seit Jahren vergebens predigten: sie bewegen sich, anstatt den Feierabend mit Playstation und Netflix auf der Couch zu verbringen. Weiterlesen

Weiterlesen

Diabetes und Sport: Wenn die Gene nicht mitlaufen

Wie wichtig regelmäßige Bewegung für die erfolgreiche Prävention und Therapie von Diabetes ist, stellte bereits Olympiasieger Dieter Baumann in seiner Eröffnungsrede eindrucksvoll dar. Mit viel Witz und Enthusiasmus rief er eindringlich die Zuhörer zu mehr Bewegung im Alltag auf. Doch profitiert wirklich jeder gleichermaßen von der gesundheitsfördernden Wirkung von Sport, etwa durch eine langfristige Verbesserung der Insulinsensitivität? Weiterlesen

Dem Diabetes davonlaufen – jeder ist gefragt, auch Sie!

Prävention ist zwar in den Praxen, jedoch noch nicht im Alltag angekommen.  Das Projekt „Dem Diabetes davonlaufen– 10.000 Schritte mit dem Ankerprinzip“ soll dies ändern. Es ist ein App-basiertes, neues Präventions-Produkt, welches den Großteil der Bevölkerung erreichen soll.

Turnschuhe

Fotolia

Weiterlesen

Die Paul-Langerhans-Vorlesung 2015

Von Christina H.

Die Epigenetik findet eher selten einen Weg in die Hausarztpraxis, in der ich arbeite. Wenn doch, dann klopft sie leise an, setzt sich auf den Besucherstuhl und sieht mich fragend an:

„Ob ich mir wohl nie überlegt hätte, was passiert, wenn meine Patienten hier und da meinen Rat befolgen und anfangen, sich zu bewegen?“. „Sie verfluchen mich? Sie müssen danach zum Orthopäden? Wechseln sie womöglich den Hausarzt? Sie decken sich zunächst mit neuen Sportsachen ein?“ „Nicht ganz. Nicht nur, jedenfalls. Das Zauberwort lautet Methylierung. Jede einzelne Sporteinheit verändert unsere Genexpressionsmuster. Individuell unterschiedlich versteht sich.“

Weiterlesen

Mythen in der Diabetologie – viel Potenzial für Diskussionen

Von Corinna Sailer

Am Freitagnachmittag wurden im Saal „Langerhans“ Mythen der Diabetologie kritisch beleuchtet. Und so verwundert es nicht, dass diese Sitzung viel Stoff für Diskussionen bot. Alle Vorträge regten dazu an Paradigmen kritisch zu hinterfragen und für neue Ideen offen zu sein. Weiterlesen

Rund und gesund vs. schlank und trotzdem krank: das Lebensstil-Interventionsprogramm TULIP

In einer gut besuchten Pressekonferenz berichtete Kongresspräsident Professor Norbert Stefan vom Lebensstil-Interventionsprogramm der Universitätsklinik Tübingen. Innerhalb dieser Studie testen er und sein Team ob eine frühzeitige Änderung des Lebensstils die Entstehung eines Typ-2-Diabetes verhindern kann. Weiterlesen