Ist Krebs leichter zu therapieren als Adipositas? Oder: Wie schaffen wir es, dass uns Haferbrei mesokortikal (wieder) ausreichend stimuliert?

Gibt es den „süchtigen Adipösen“? Existiert Fresssucht und wenn ja, wie können wir eine solche diagnostizieren und welche therapeutischen Besonderheiten gilt es zu beachten?

Im Symposium zur interdisziplinären Adipositastherapie wurde die spannende Frage diskutiert, ob der Suchtbegriff für psychoaktive Substanzen reserviert ist oder er auch auf die ins Belohnungssystem eingreifenden Nahrungsmittel ausgeweitet werden kann. Die Frage, ob es Menschen mit Adipositas gibt, bei denen eine Substanzabhängigkeit ursächlich für ihren metabolischen Zustand ist, kann nicht abschließend beantwortet werden. Hierbei wiederum ist unklar, ob nur eine Substanz der „Fresssucht“ zugrunde liegt oder eher von einer „refined highly palatable food use disorder“ ausgegangen werden sollte. Weiterlesen

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DDG Herbsttagung und DAG Jahrestagung eröffnen heute in Wiesbaden

Unter dem Motto „Fachübergreifende Versorgung – der Patient im Mittelpunkt“ beginnt heute die 12. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft und zur 34. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) in Wiesbaden.

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Themen Prävention, Lebensstil und Behandlung. Die Besucher erwartet zahlreiche Symposien, Workshops und Fallvorstellungsseminare. Darüber hinaus wird es zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten zu allen aktuellen Themengebieten der Diabetologie und der Adipositas geben.  Weiterlesen

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Schlechte Parksituation für Nahrungsfette: Ist Typ-2-Diabetes eine Kalorienresistenz?

800 Kalorien pro Tag – was wie eine Crash-Diät für Magermodels klingt, soll Patienten mit Typ-2-Diabetes helfen, innerhalb einiger Wochen frei von Symptomen zu werden. Das bedeutet: Sie haben einen normalen Blutzuckerspiegel, ohne dass sie Medikamenten einnehmen oder Insulin spritzen müssen.

Schwer beladener VW-Käfer

Fotolia/Gunnar Assmy

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Blutzucker als Marker für Meningiome?

Neue Untersuchungen bringen eine überraschende Wendung für Diabetespatienten: gutartige Hirntumoren, die bislang als Folge von Übergewicht und Diabetes galten, scheinen bei Patienten mit hohen Blutzuckerwerten deutlich seltener vorzukommen. Meningiome sind zwar meist nicht krebserregend – je nach Lage können sie dem Patienten trotzdem zur Belastung oder gar zur Gefahr werden. Vorherige Untersuchungen haben zu der Annahme geführt, dass solche langsam wachsenden Tumore häufiger bei Menschen mit Übergewicht oder Diabetes vorkommen. Weiterlesen

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Steuer auf zuckerhaltige Lebensmittel ist keine Bevormundung!

Am 16. März hat die britische Regierung angekündigt eine Zuckersteuer zu erlassen, um die Bevölkerung besser vor Übergewicht, Diabetes und Co. zu schützen. Diese soll Medienberichten zufolge zwei Stufen haben: eine für Getränke ab fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter, eine für solche mit mehr als acht Gramm – bei einer Zweiliterflasche No-Name-Cola sei damit eine Verteuerung von bis zu 80 Prozent möglich. Reine Fruchtsäfte, Getränke auf Milchbasis und sehr kleine Unternehmen sind nach den Regierungsplänen von der Steuer ausgenommen. Eine Frist von zwei Jahren bis zum Inkrafttreten der Regelung lässt Unternehmen Zeit, den Zuckergehalt von Produkten zu senken. Die Abgabe soll dem Staat umgerechnet etwa 660 Millionen Euro einbringen, die wiederum in die Förderung von Sport in Grundschulen fließen.

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Testosteron und Diabetes – was hat das miteinander zu tun?

Von Tobias Baumgartner

Ein Typ-2-Diabetes kommt selten allein. Meistens tritt er in Kombination mit vielen anderen Krankheiten auf. Diese Woche habe ich eine Studie entdeckt, die aufzeigt, wie sehr Diabetes auch mit anderen Hormon-Kreisläufen interagiert. Weiterlesen

Metabolisches Syndrom: Statistisches Todesurteil?

Hyperlipidämie, Hypertonie und Hyperglykämie: die drei Teilaspekte des metabolischen Syndroms sind Volkskrankeiten und Hauptrisikofaktoren des kardiovaskulären Todes. Drei Referenten präsentieren hoffnungsvolle Studienlagen zur Behandlung von Diabetes-Patienten, die ,mit Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten als Komorbiditäten, ein besonders hohes kardiovaskuläres Risiko aufweisen.

Als „gemeinsames Ziel“ in den neuen Leitlinien zur Behandlung, kristallisiert sich ein optimiertes und abgestimmtes Therapiekonzept: Senkung der Lipidparameter, aggressive Blutdrucksenkung in den Normwertbereich und eine langfrisige HbA1c-Senkung versprechen eine langfristige Senkung des Todesrisikos.

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Programm-Highlights der Herbsttagung 2015

Wer sich durch das Hauptprogramm der DDG-Herbsttagung blättert, kommt in Planungsnot. Denn viel zu viele interessante Symposien, Workshops und Updates laden zum Zuhören, Lernen und Diskutieren ein. Eine davon möchten wir Ihnen aber besonders ans Herz legen.

Panorama Düsseldorf

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