Schlechte Parksituation für Nahrungsfette: Ist Typ-2-Diabetes eine Kalorienresistenz?

800 Kalorien pro Tag – was wie eine Crash-Diät für Magermodels klingt, soll Patienten mit Typ-2-Diabetes helfen, innerhalb einiger Wochen frei von Symptomen zu werden. Das bedeutet: Sie haben einen normalen Blutzuckerspiegel, ohne dass sie Medikamenten einnehmen oder Insulin spritzen müssen.

Schwer beladener VW-Käfer

Fotolia/Gunnar Assmy

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Blutzucker als Marker für Meningiome?

Neue Untersuchungen bringen eine überraschende Wendung für Diabetespatienten: gutartige Hirntumoren, die bislang als Folge von Übergewicht und Diabetes galten, scheinen bei Patienten mit hohen Blutzuckerwerten deutlich seltener vorzukommen. Meningiome sind zwar meist nicht krebserregend – je nach Lage können sie dem Patienten trotzdem zur Belastung oder gar zur Gefahr werden. Vorherige Untersuchungen haben zu der Annahme geführt, dass solche langsam wachsenden Tumore häufiger bei Menschen mit Übergewicht oder Diabetes vorkommen. Weiterlesen

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Steuer auf zuckerhaltige Lebensmittel ist keine Bevormundung!

Am 16. März hat die britische Regierung angekündigt eine Zuckersteuer zu erlassen, um die Bevölkerung besser vor Übergewicht, Diabetes und Co. zu schützen. Diese soll Medienberichten zufolge zwei Stufen haben: eine für Getränke ab fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter, eine für solche mit mehr als acht Gramm – bei einer Zweiliterflasche No-Name-Cola sei damit eine Verteuerung von bis zu 80 Prozent möglich. Reine Fruchtsäfte, Getränke auf Milchbasis und sehr kleine Unternehmen sind nach den Regierungsplänen von der Steuer ausgenommen. Eine Frist von zwei Jahren bis zum Inkrafttreten der Regelung lässt Unternehmen Zeit, den Zuckergehalt von Produkten zu senken. Die Abgabe soll dem Staat umgerechnet etwa 660 Millionen Euro einbringen, die wiederum in die Förderung von Sport in Grundschulen fließen.

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Testosteron und Diabetes – was hat das miteinander zu tun?

Von Tobias Baumgartner

Ein Typ-2-Diabetes kommt selten allein. Meistens tritt er in Kombination mit vielen anderen Krankheiten auf. Diese Woche habe ich eine Studie entdeckt, die aufzeigt, wie sehr Diabetes auch mit anderen Hormon-Kreisläufen interagiert. Weiterlesen

Metabolisches Syndrom: Statistisches Todesurteil?

Hyperlipidämie, Hypertonie und Hyperglykämie: die drei Teilaspekte des metabolischen Syndroms sind Volkskrankeiten und Hauptrisikofaktoren des kardiovaskulären Todes. Drei Referenten präsentieren hoffnungsvolle Studienlagen zur Behandlung von Diabetes-Patienten, die ,mit Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten als Komorbiditäten, ein besonders hohes kardiovaskuläres Risiko aufweisen.

Als „gemeinsames Ziel“ in den neuen Leitlinien zur Behandlung, kristallisiert sich ein optimiertes und abgestimmtes Therapiekonzept: Senkung der Lipidparameter, aggressive Blutdrucksenkung in den Normwertbereich und eine langfrisige HbA1c-Senkung versprechen eine langfristige Senkung des Todesrisikos.

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Programm-Highlights der Herbsttagung 2015

Wer sich durch das Hauptprogramm der DDG-Herbsttagung blättert, kommt in Planungsnot. Denn viel zu viele interessante Symposien, Workshops und Updates laden zum Zuhören, Lernen und Diskutieren ein. Eine davon möchten wir Ihnen aber besonders ans Herz legen.

Panorama Düsseldorf

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Zucker-Zuschuss vom Staat: Schulmilchprogramm verfehlt sein Ziel

Lisa Ströhlein, DDG-Pressestelle

Quark macht stark und Milch macht müde Menschen munter. Davon war meine Mutter überzeugt und deshalb durfte ich niemals den Frühstückstisch verlassen, bevor ich nicht mein Glas Milch ausgetrunken hatte. Von Kakao- oder Erdbeerpulver – um den Geschmack aufzupeppen – wollte sie nichts wissen: „Zu viel Zucker!“ war ihr Argument.

Frühstückstisch mit Milch

Thieme Verlagsgruppe/Meike Bergmann

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Zukunft „Nasales Insulin“!

Von Corinna Sailer

Konventionelle Abnehmprogramme zeigen leider keine vielversprechenden Langzeiterfolge. Umso wichtiger sei es, neue Therapieansätze zu entwickeln um eine dauerhafte Reduktion der Adipositas zu erreichen und damit das Diabetesrisiko zu senken. Weiterlesen