Stillen senkt mütterliches Risiko für Diabetes Typ 2 nach Gestationsdiabetes deutlich

Die Kenntnis darüber, dass Stillen zahlreiche Vorteile für die Gesundheit von Mutter und Säugling mit sich bringt, ist wohl nicht nur in medizinischen Fachkreisen bereits weit verbreitet.

Baby wird gestillt

MEV

Im Rahmen der Herbsttagung wurde nun noch einmal besonders der positive Effekt des Stillens bezüglich des Risikos für die Mutter, postpartal an einem Diabetes Typ 2 zu erkranken, hervorgehoben. Liegt das Risiko für einen T2D bei einer Frau, die während ihrer Schwangerschaft an Gestationsdiabetes litt, in den folgenden 10 Jahren nach Geburt bei etwa 50 Prozent, so kann es durch das Stillen um etwa die Hälfte reduziert werden. Dieser Schutz tritt bereits innerhalb von 6 bis 9 Wochen post partum ein.

Statistiken belegen jedoch, dass gerade Frauen nach Gestationsdiabetes eher dazu neigen, ihr Kind weniger bzw. über einen kürzeren Zeitraum mit Muttermilch zu versorgen als Frauen ohne Gestationsdiabetes. Hier sollte ein besonderer Schwerpunkt in der Beratung durch den behandelnden Arzt liegen. Empfohlen ist eine Stilldauer ohne Beikost von mindestens 6 Monaten.

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