Stationäre oder ambulante Pumpeneinstellung?

Hat man dann die Pumpe genehmigt bekommen, dann stellt sich die Frage, ob man sein Leben mit der Pumpe stationär oder ambulant beginnen möchte.

Für beide Optionen gibt es sehr gute Argumente:

Im stationären Bereich wird mach intensiv und ausführlich geschult. Ausgebildete Ärzte und Pfleger erklären Funktion und Umgang mit der Pumpe von Anfang an und man kann beliebig viel nachfragen. Es gibt einem einfach mehr Sicherheit, dass geholfen wird, wenn das neue „Accessoire“ mal piepst oder sich beschwert. Die Vorteile der Pumpe muss man auch erst kennen lernen. Die erhöhte Basalrate zum Beispiel, die kannte ich nicht von meiner intensivierten Insulintherapie. Außerdem stärkt es die eigene Sicherheit,  wenn man Menschen gibt, die die gleichen Probleme und Fragen hat, wie man selbst.

Die Einstellung im ambulanten Bereich ist natürlich alltagsnäher, der Tagesablauf ist „normaler“. Man geht am ersten Tag zum Diabetologe und Diabetesberater, diese erklären die Pumpe und den Umgang. Anschließend muss man sich alleine mit dem neuen Tool zurecht finden. Telefonisch ist aber jederzeit ein Ansprechpartner erreichbar, der bei Fragen oder Problemen helfen kann.

Letztlich muss jeder das finden, was für ihn am Besten ist! Wer unsicher im Umgang mit technischen Geräten ist oder sich leicht Sorgen macht, sollte eine stationäre Behandlung vorziehen. Wer selbstsicher genug ist, kann die neue Pumpe aber auch gleich im Alltagstest prüfen.

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