Primärprävention als Langzeitziel

Von Robert Schmidt

Im Rahmen der Kongrimageess-Pressekonferenz wurde von unseren DDG – und DAG – Experten in mitreißenden Stellungnahmen der Kreis von der nötigen Primärprävention bis hin zur differenzierten und individualisierten antidiabetischen Therapie geschlossen im ganzheitlichen Ansatz.

Ein besonders interessanter Aspekt war sicherlich der Hinweis auf die außerordentliche epidemiologische und gesundheitsökonomische Bedeutung der Zunahme in der Prävalenz des metabolischen Syndromes und des damit assoziierten Folgeschäden.

Vor allem Herr PD Dr. med. Erhard Siegel verstand es, als amtierender Präsident der DDG, auf die Dringlichkeit des Ausbaus einer Primärprävention hinzuweisen um auch zukünftig eine flächendeckende und kontinuierliche Versorgung unserer Patienten mit Diabetes mellitus zu gewährleisten. Nur so können die auf dieser Tagung dargestellten und angepriesenen fortschrittlichen und immer weiterentwickelten Therapiemöglichkeiten auch angewandt werden.

So ist es sicherlich dringend notwendig einen Schulterschluss mit der Politik zu suchen um zügig und effektiv zentral gegenzusteuern.

Ein aktueller Ansatz, der Mut macht ist, die Veröffentlichung eines Strategiepapieres der Deutschen Allianz gegen nichtübertragbare Krankheiten zur Primärprävention. Ein Maßnahmenpaket, welches tägliche Bewegung insbesondere in der Schule, gesundheitsfördernde Lebensmittelpreise, verbindliche Qualitätsstandards für Kita und Schulverpflegung sowie ein Verbot von Süßigkeiten-Werbung, die auf Kinder abzielt, fördern soll

Klar wurde aber: Es liegt ein langer Weg mit vielen Hindernissen vor uns. Es lohnt sich allerdings ihn um jeden Preis zu bestreiten.

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