Niemals mit der Insulinpumpe ins MRT!

Diesen Ratschlag hört man in der Schulungen für Insulinpumpen, doch im Notfall ist es schwer an alles zu denken…

Als Assistenzärtin war es meine Aufgabe einen Patienten ins MRT zu begleiten. Vor dem MRT haben wir alle Sachen abgelegt, die nicht MRT-tauglich sind. Plötzlich ging es dem Patienten schlecht und ich musste notfallmäßig ins MRT. Na ja, ich hatte alles abgelegt, außer meine Insulinpumpe, die ich ungefähr 4 Wochen hatte und die ich in eine Innentasche gesteckt hatte.

Dem Patienten ging es schnell wieder besser. Meine Pumpe hat die Bestrahlung nicht so gut vertragen. Klar hat man das in der Schulungen gehört, aber in Notfällen daran auch noch zu denken. Freundlicherweise gab meine Pumpe noch einen letzten Alarm, dass sie jetzt ihre Funktion einstellt, bevor sie endgültig den Geist aufgab. Glücklicherweise hatte ich noch Insulin, dass ich mir erst mal ein Basalinsulin gespritzt habe. Anschließend habe ich die Hotline meiner Pumpe angerufen. Die Mitarbeiter dort sind sehr freundlich. Am nächsten Tag habe ich eine neue Insulinpumpe bekommen. Die eine Nacht habe ich mit ICT überbrückt. Danke den freundlichen Servicemitarbeitern.

Einen Vorteil hatte dieser Zwischenfall letztendlich aber doch: Ich werde zukünftig nie wieder vergessen, die MRT-Regel zu beherzigen.

 

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