Metabolisches Syndrom: Statistisches Todesurteil?

Hyperlipidämie, Hypertonie und Hyperglykämie: die drei Teilaspekte des metabolischen Syndroms sind Volkskrankeiten und Hauptrisikofaktoren des kardiovaskulären Todes. Drei Referenten präsentieren hoffnungsvolle Studienlagen zur Behandlung von Diabetes-Patienten, die ,mit Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten als Komorbiditäten, ein besonders hohes kardiovaskuläres Risiko aufweisen.

Als „gemeinsames Ziel“ in den neuen Leitlinien zur Behandlung, kristallisiert sich ein optimiertes und abgestimmtes Therapiekonzept: Senkung der Lipidparameter, aggressive Blutdrucksenkung in den Normwertbereich und eine langfrisige HbA1c-Senkung versprechen eine langfristige Senkung des Todesrisikos.

Als Besonderheit in den neuen Leitlinien geht hervor, dass das Konzept  „Viel hilft viel“, beispielsweise in der medikamentösen Blutdrucksenkung, überholt ist. Neues Ziel ist es daher, in der Abstimmung der medikamentösen Kombinationstherapien, die Normwerte nicht zu mehr unterschreiten und den Einsatz neuer Präperate zur langfristigen HbA1c-Senkung.

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