Mehr Kauen gegen den Klimawandel

In einer der e-Posterpräsentationen zum Thema „Lifestyle und Psychosoziales“ tat sich mal ein ganz anderer Weg auf, die Hauptursache des Diabetes zu bekämpfen. In dem Poster ging es um ein intraorales Medizinprodukt, genauer eine Zahnschiene.

Wie die Vortragende, Frau A. Nowak dann genauer beschreibt, handelt es sich um eine Zahnschiene, die die Kau-Fläche verkleinert. Die Probanden wurden gebeten die Zahnschiene vor jeder Mahlzeit einzusetzen. Als Folge wurde nicht nur länger gekaut, sondern auch langsamer gegessen. Das Sättigungsgefühl hatte Zeit einzusetzen und es wurde generell weniger Nahrung aufgenommen.

Weniger Nahrungsaufnahme bedeutet gleichzeitig weniger Konsum. Das mag schlecht sein für die Wirtschaft, ist aber gut für den eigenen Geldbeutel und die Gesundheit und sogar für die Umwelt.

Denn: weniger Konsum reduziert die Nachfrage und führt zur Schonung von landwirtschaftlich genutzten Flächen und Tieren. Bei einer so weit verbreiteten Krankheit wie Diabetes ließe sich hier einiges an Geld und Ressourcen einsparen. Zusammenfassend eine vielversprechende, zukunftsfähige Erfindung die nicht die Folgen, sondern Ursachen des Übergewichts angeht.

Von daher: Kaut mit – gegen den Klimawandel und für die Gesundheit!

Carina Knappe

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