Kommunikation ist Prävention: Medienpreise der DDG 2016

Forschung und Innovation sind wichtige Elemente in der Bekämpfung des Diabetes mellitus weltweit. Ohne Kommunikation finden aber selbst die größten Erfindungen kein Gehör. Neue Erkenntnisse über Ursachen, Folgen, Behandlungen und Prävention müssen an die Öffentlichkeit gelangen und bei politischen Entscheidungsträgern wie auch bei (potenziellen) Betroffenen ankommen. Dabei spielen die Medien eine wichtige Rolle: Sie bilden die Transferstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Als Aufklärer platzieren sie Forschungsergebnisse in den Kontext, der die Lebenswelt des Patienten ausmacht. Dabei gilt es immer, die Gratwanderung zwischen verständlicher und fachlich korrekter Berichterstattung zu meistern.

Seit vielen Jahren betreibt die DDG erfolgreiche Medienarbeit. Im vergangenen Jahr hat sie die Rekordreichweite – allein in den Printmedien –noch einmal auf stolze 436 Millionen erhöht. Diese Zahl zeigt eines ganz deutlich: Die DDG ist in den Medien präsent und platziert ihre Themen! Die besten Beiträge wurden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung mit Preisen ausgezeichnet:

Kategorie Hörfunk:
Tanja Filipp-Mura, „Der süße Feind – Vom Alltag mit Diabetes“
Der Beitrag wurde für den Saarländischen Rundfunk produziert und am 22.11.2015 ausgestrahlt. Am Sonntag, 13. November, wird der Beitrag noch einmal zu hören sein: auf SR 3 Saarlandwelle um 12.30 Uhr.

Kategorie Fernsehen:
Silke Kujas, „Diagnose Diabetes“
Der Beitrag erschien am 7. Januar 2016 in der Reihe „service: gesundheit“ des Hessischen Rundfunks. Dabei wurden neun diagnostizierte Typ-2-Diabetespatienten ein Jahr lang begleitet.

Kategorie Print:
Dr. Jörg Zittlau, „Kein Zuckerlecken“
Der Beitrag ist in der WELT am Sonntag am 03.01.2016 publiziert worden.  Eine ins Auge springende Bebilderung und die Abbildung des Diabetes Schnelltests sorgen zudem dafür, dass Leser sich auch gleich mit dem Thema „Risiko“ auseinandersetzten können.

Sonderpreis:
Susanne Löw für die Website www.zucker-im-gepaeck.de
Die Autorin ist selbst betroffen und beschreibt in zahlreichen sehr schönen und fesselnd geschrieben Texten, wie sie sich trotz „Zuckerkrankheit im Gepäck“ nicht von ihrer Leidenschaft, dem Reisen um die Welt, abhalten lässt. Die Seite hält zusätzliche wertvolle Tipps bereit für alle, die es ihr gleich tun wollen.

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