Kaffeetrinken gegen Diabetes

Wer täglich 600 Milliliter Kaffee trinkt, verringert sein Risiko auf Diabetes Typ 2 um etwa 23 Prozent, im Vergleich zu Menschen, die gar keinen Kaffee trinken. Dies ergab die EPIC-Deutschland Studie mit über 42 000 Teilnehmern aus Potsdam und Heidelberg. Sie bestätigt damit ähnliche Studienergebnisse der letzten Jahre.

Frau mit 50er Frisur führt eine Tasse Kaffee zum Mund

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Ein Überschuss an Insulin im Blut blockiert die Ausscheidung von Harnsäure, sodass Typ-2-Diabetes nicht nur mit erhöhten Blutzuckerwerten, sondern auch mit erhöhtem Harnsäurespiegel einhergeht. Eine indische Studie untersuchte, inwiefern diese beiden Parametern bei Kaffeetrinkern und Nicht-Kaffeetrinkerin zusammenhängen und wie sich der Kaffeegenuss auf die Insulinresistenz auswirkt.

Die Autoren der Studie verglichen 143 gesunden Kaffeetrinker mit Menschen, die keinen Kaffee tranken. Denselben Vergleich stellten sie bei kaffeetrinkenden bzw. kaffee-meidenden Diabetikern an. Die Kaffeetrinker mussten täglich 3 bis 4 Tassen Kaffee zus ich nehmen. Nach 16 Jahren waren die Blutzuckerspiegel bei gesunden Kaffeetrinker vergleichbar mit denen der Nicht-Kaffeetrinker. Bei den Diabetikern war der Unterschied deutlich größer: die Kaffeetrinker hatten im Schnitt niedrigere Werte. Sowohl bei Menschen mit Diabetes, als auch bei gesunden Testpersonen, führte der Kaffeekonsum zu niedrigeren Harnsäurewerten. Welche Rolle Essverhalten und Gewicht dabei spielten, beantwortete die Studie aber leider nicht.

Da bin ich aber froh, dass die Wissenschaft zumindest in diesem Aspekt auf meiner Seite ist. Ohne meinen morgendlichen Kaffee, würde ich kaum vernünftig arbeiten können.

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