Füße, Pharma, Vielfalt: Die 8. Herbsttagung der DDG

Ein Resümee von Andreas Baier

Füße

Dass die Arbeit in der Diabetologie ein hohes Maß an Teamwork und unbedingt interdisziplinärer Zusammenarbeit bedarf, wird besonders am Beispiel des diabetischen Fußsyndroms deutlich.

Dies wurde kurzweilig und fundiert von Dr. Spraul und Kollegen dargelegt.

Eine weitere interdisziplinäre Herausforderung wurde – leider zeitgleich – im Rahmen der Vorträge „ der geriatrische Patient mit Diabetes “ vorgestellt.

Einen exzellenten Vortrag konnten die Zuhörer erleben, die bis zum letzten Beitrag von Dr. Kopf aus Hamburg ausharrten. Von der Pathophysiologie bis zu praktischen Alltagsbelangen wurde über die Problematik bei Patienten mit Demenz und Diabetes referiert.

Pharma

Die wichtige Rolle der Pharmaindustrie bei der Entwicklung neuer Medikamente und insbesondere neuer technischer Mittel zur Umsetzung und Kontrolle der Insulintherapie steht außer Frage.

Die starke Präsenz – und der großzügige Einsatz der Industrie bei der Verköstigung der Teilnehmer sollte uns aber zumindest etwas nachdenklich stimmen. Auf irgendeine Weise muss sich dieser Einsatz für die Firmen lohnen. Sind wir frei davon, uns manipulieren zu lassen?

Vielfalt

Persönlich bin ich nicht immer in den gewünschten Vortrag gelangt, der Andrang war bisweilen einfach zu groß.

Hierbei zeigte sich aber dann die enorme Vielfalt und Qualität der Vorträge.

Auch der Alternativ-Vortrag oder der zweite Alternativ-Vortrag bereicherten mich.

Die Diabetologie ist nicht nur ein extrem vielseitiges Fachgebiet, die DDG hat es auf sympathische Art und Weise geschafft, dies auch Tagungsneulingen nahezubringen und Begeisterung zu wecken.

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