Ess-gesteuert?

Der bei mir für am meisten Gesprächsstoff mit Kollegen führende Beitrag dieses Jahr war „Ess-gesteuert? Wie Ernährung unser Verhalten steuert“ von Sebastian Schmid aus Lübeck.

Momentan bin ich als Rotationsassistentin in einer Psychosomatischen Klinik und behandele Patienten, die 6-8 Wochen bei uns stationär in der Klinik sind. Diese Patienten essen nun zwangsläufig über einen vergleisweise langen Zeitaum Klinikessen, das weit im Voraus gekocht und zubereitet wurde. Interessant in dem hier thematisierten Vortrag fand ich insbesondere den deutlichen Rückgang der Aggressionen bei (in dem Fall Gefängnisinsassen) unter breiter Vitamin- und Spurenelementssubstitution. Wenn man dies weiterdenken und übertragen würde, stellt sich für mich die Frage, ob auch bei Patienten, die langfristig in einer Klinik, Reha etc. sind, möglicherweise eine Substitution eigen- oder fremndaggressive Verhaltensweisen reduzieren könnte? Bei einem kurzzeitigen somatischen Aufenhalt spielen diese Faktoren wahrscheinlich eine untergeordnete Rolle, bei längeren stationären Aufenthalten könnten sie aber womöglich ins Gewicht fallen.

Da es mit meinen Kollegen zu interessanten Diskussionen geführt hat, möchte ich die Frage der Vitaminsubstitution hier noch einmal in Form des Blogbeitrages zur Diskussion stellen.

Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal den Veranstaltern und Organisatoren für die Möglichkeit einer Online Teilnahme in diesem Herbst.

cb

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