Endlich! Schnell, glücklich und mit weniger Hypoglykämien zum Ziel!

Wie viele Menschen unter uns haben sich schon einmal Gedanken gemacht einen Marathon zu laufen? Wie viele derer sind tatsächlich einen Marathon gelaufen? Ich denke, die wenigsten unter uns. Nun stellen Sie sich mal vor, Sie hätten zusätzlich Diabetes und müssten ständig Angst haben während des Trainings oder dem Wettkampf in Unterzucker zu rutschen? Beinahe unvorstellbar!

Doch nun gibt es eine Möglichkeit den motivierten Diabetikern die Angst zu nehmen und ihnen nicht nur das Laufen zu erleichtern, sondern sie auch schneller zum Ziel zu führen: Das Flash Glucose Monitoring (FGM). Dr. Oliver Schubert berichtet in seinem Vortrag über FGM und Leistungssport – Erfahrungen vom Berlin Marathon — von fünf Ausnahmesportlern, die alle bestätigen, dass das FGM sie auf dem langen Weg zum Ziel unterstützt hat, sondern dass sie sowohl in der Vorbereitung als auch nach dem Lauf vom FGM profitiert haben. Welche Erleichterung – das sah man den Gesichtern der Läufer mit Typ-1-Diabetes während des Laufs an, berichtete Schubert zufriedenstellend.

Nun sagen Sie zurecht, dass diese fünf Leistungssportler eine Ausnahme unter den Diabetikern sind. Doch Dr. Jens Kröger stellte im weiteren Verlauf zwei Studien vor, die seit der FGM Einführung durchgeführt wurden und deutlich zeigen, dass Abbott mit ihrem FGM die Diabeteseinstellung aller Diabetiker positiv beeinflussen kann. Die erste Studie über Typ-2-Diabetiker (HbA1c <7,5), die als primären Endpunkt die HbA1C-Senkung hat, zeigte, dass sich der HbA1C-Wert zwischen Interventions- und Kontrollgruppe zwar nicht geändert hat, jedoch die sekundären Endpunkte wie Lebensqualität, weniger Hypoglykämien und mehr Sicherheit in der Interventionsgruppe deutlicher besser waren als bei den Kontrollen. In einer weiteren Studie wurde noch gezeigt, dass besonders die Zeit der Hypoglykämien bei gut eingestellten Typ 1 Diabetikern (HbA1c >7,5) deutlich gesenkt werden konnten (von 2,4h pro Tag auf 1,4h pro Tag). Außerdem wurde die Anzahl der Blutzuckerkontrollen von im Schnitt 5 mal messen auf 15 mal scannen am Tag verdreifacht, was deutliche Vorteile in der Diabeteseinstellung mit sich bringt.

All das sind nur einfache Beispiele, wieso es meiner Meinung nach unbedingt notwendig ist, dass die Krankenkassen das FGM geeigneten Patienten – und das sind Typ-1- und Typ-2-Diabetiker mit bestimmten Kriterien – erstatten
Ich habe glücklicherweise bald das Privileg während meiner Fußballspiele nicht mehr Pause machen zu müssen oder die Tanzfläche in der Diskothek nicht mehr verlassen zu müssen, um meinen Blutzucker zu kontrollieren. Dank der Kostenübernahme meiner Krankenkasse scanne ich bald nur noch. Ich freue mich jetzt schon auf die Erleichterung im Alltag und in der Freizeit!

Ich hoffe, dass alle, die die Vorträge im London Hörsaal gehört haben genauso begeistert den Saal verlassen haben wie ich. Mit der Hoffnung, dass es bald vielen Diabetikern ermöglicht wird mehr Sicherheit in allen Alltagsaktivitäten, mehr Lebensqualität in jeder Lebenslage und eine bessere Diabeteseinstellung zu genießen. Nun es muss ja nicht immer ein Ziel in 42km Entfernung sein, das Diabetiker erreichen wollen. Sondern es hilft schon sehr, die kleinen Hürden im Alltag mit weniger Sorge und mehr Zufriedenheit zu bewältigen. In diesem Sinne: Nichts wie los zur Kostenübernahme für Diabetiker, liebe Krankenkassen!

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