Eine neue Dimension der Diabetes-Forschung

In Zeiten der künstlichen Intelligenz (KI), dem Internet of Things und Big Data verschmilzt auch die Medizin immer mehr mit der Digitalisierung. Im Rahmen des Symposiums „Innovative Diabetesforschung und zukunftsfähige Versorgung – Diabetologie 4.0?!“ wurde versucht dieser Entwicklung mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Durch riesige Datenbanken in Kombination mit Algorithmen wäre es besser möglich einen sogenannten „pre-disease state“ bei Diabetes mellitus molekular zu identifizieren und genau hier zu intervenieren; ein unglaublicher Benefit sowohl für PatientInnen, als auch das Gesundheitssystem, welches aufgrund der stark steigenden Inzidenz dieser Erkrankung vor immer mehr Herausforderungen gestellt wird.

Dennoch zurück zum Anfang: um diesen Benefit zu ermöglichen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. So sprach Prof. Dr. Martin Hrabě de Angelis vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) – abgesehen von den moralisch und ethischen Rahmenbedingungen – über die sogenannten FAIR-Kriterien um eine Nutzbarkeit von Daten zu gewährleisten.

  • Findable
  • Accessible
  • Interoperable
  • Reusable

Auf Basis dieser Kriterien könnte es gelingen Datenbanken verschiedener Zentren zu harmonisieren, um in weiterer Folge durch KI neue Zusammenhänge aufzudecken und damit die transnationale Forschung einen entscheidenden Schritt weiter zu bringen.

Alexander Krois

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