Ein „diabetogenes“ Potpourri – als Stipendiat auf dem DDG in Berlin

Wohl wahr diabetogen war der Diabetes-Kongress Ende Mai 2019 in Berlin für uns Stipendiaten, und das in zweierlei Hinsicht. Üppig wurde aufgetischt und die hungrigen Bäuche der diabetologischen Nachwuchsgeneration mit mediterraner Vollkost bestens versorgt. Doch weitaus nahrhafter wurden die grauen Zellen verköstigt mit einem Potpourri an ausgewählten Vorträgen hochrangiger Wissenschaftler sowie Diabetologen aus Klinik und Praxis. Von der „Diabetesimpfung“ bis zu „Karrieremöglichkeiten in der Grundlagenforschung“ wurde das breite Spektrum der Diabetologie im speziell für den Nachwuchs gestalteten Stipendiatenprogramm abgebildet. So ließ nicht nur der Gang zum Buffet den Blutzuckerspiegel ansteigen, sondern viel mehr die körpereigenen Katecholamine, welche vor Spannung und Aufregung, ja Begeisterung über die neuen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Diabetologie ausgeschüttet wurden.

So möchte ich persönlich diesen Blogbeitrag nutzen, um die hervorragend gelungene Förderung der zukünftigen Spezialisten in Sachen Diabetes hervorzuheben. Die Organisation und das Angebot des Nachwuchsprogrammes waren schlichtweg erstklassig – eine gewinnbringende Mischung aus Wissensinput und der Möglichkeit mit Experten des Faches Kontakte zu knüpfen. So sind die neuen Erkenntnisse und der Zugewinn an Wissen zwar enorm, doch noch viel wertvoller für mich als jungen “Kollegen“ ist das Wissen um die gute Vernetzung innerhalb der DDG. Darauf kann Wissenschaft bauen, und mit diesem Netzwerk als Basis ist auch in Zukunft der Fortschritt der Diabetologie in Forschung und Klinik gesichert.

So funktioniert ernstgemeinte Nachwuchsförderung! Wahrlich „diabetogen“ war der Kongress – nicht im Sinne von Diabetes auslösend, sondern in Bezug auf das Erwecken des Interesses, ja der Faszination für die Diabetologie!

Julia Mutschlechner

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