Pubertät und Flüchtlinge im Fokus der Pressekonferenz zur Herbsttagung

Einige Punkte des „allumfassenden Themenspektrums“ der 9. Herbsttagung der DDG wurden den etwa 30 interessierten Journalisten im Rahmen der offziellen Pressekonferenz am Freitagmittag präsentiert:

Besonderes Augenmerk wurde dabei unter anderem auf das Thema „Pubertät und Adoleszenz – Begleitung auf dem Weg vom Jugendlichen mit Diabetes zum Erwachsenen“ gelegt. Tagungpräsidentin Frau Dr. med. Fach erläuterte, dass Eltern sich in vielen Fällen zu früh zurückzögen aus der Therapie ihres an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankten Kindes. Auch wenn ein Kind im Vorschulalter die Therapie seiner Zuckererkrankung in der Regel bereits gut beherrsche, so träten mit Beginn der Pubertät oft scheinbar überraschend Probleme in der Compliance des Jugendlichen auf. Hier seien Eltern mit dem „Prinzip der langen Leine“ gut beraten. Nur durch diese zurückhalte Wachsamkeit mit Interventionsbereitschaft der Sorgeberechtigten in diesem schwierigen Lebensalter könnten Grundlagen für die so wichtige lebenslange Diabetestherapie geschaffen werden.

Ein anderes wichtiges und hochaktuelles Thema, werde im Symposium „Diabetes und Migranten – Besonderheiten in Therapie und Behandlung“ besprochen, so die Tagungspräsidentin. Hier soll es um den Umgang mit Schwierigkeiten bei der Therapie u. a. von Flüchtlingen gehen – die Präsidentin versprach hier eine „Auflockerung der Thematik“.

Neben diesen zwei thematischen Highlights bietet die Tagung auch die Möglichkeit, sich an der Round-Table-Diskussion zu beteiligen oder sich über technische Neuigkeiten wie innovativen Blutzucker-Messmethode und Smartphone-Apps zu informieren.

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