DDG-Herbsttagung 2016 offiziell eröffnet – Staatsministerin Huml fordert mehr Aufklärung um Diabetes

Diabetes macht vor keinem Bundesland Halt. Auch wenn Bayern mit ingesamt 830.000 Betroffenen im deutschen Mittelfeld liegt, stellt Diabetes auch hier eines der größten Gesundheitsprobleme dar, wie die Bayrische Staatsministerin Melanie Huml in ihrem Grußwort auf der Eröffnungsveranstaltung betonte. Im Freistaat leiden 800.000 Menschen an einem Typ-2-Diabetes. Hinzu kommt eine Dunkelziffer von Betroffenen, die nichts von ihrer Erkrankung ahnen. Das Ministerium schätzt diese auf rund 200.000.

Ministerin Huml fordert mehr Aufklärung, um Menschen vor der Erkrankung zu schützen und Betroffenen schnellstmöglich die beste Behandlung zu ermöglichen. Im Jahr 2014 rief das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit der Kampagne „Diabetes bewegt uns“ zu einem gesünderen Lebensstil auf. Mit etwa 130 Partnern aus dem Gesundheitswesen, der Politik, der Wirtschaft und dem Sport in ganz Bayern fanden mehr als 500 Veranstaltungen rund um diese häufige Volkskrankheit statt.

Die Bevölkerung muss wissen, welche Faktoren zum Krankheitsrisiko beitragen und wie sie erkennen, ob sie gefährdet sind. Dazu gehört auch das offene Gespräch mit Ärzten und Aneghörigen ohne Scham oder Schuldgefühle. Diabetes darf kein Tabuthema sein!

In diesem Sinne, eine erfolgreiche Herbsttagung!

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