Das Schlusswort bereits zu Beginn?!

Schon bei der Begrüßung der 154 Stipendiaten durch Frau A. Schürmann zum diesjährigen Diabetes Kongress wird schnell klar: diesen medizinisch und naturwissenschaftlich engagierten Nachwuchs sollte man fördern; denn wie erreicht man die Patienten von morgen besser als durch die Ärzte von morgen?
Jährlich kommen eine halbe Million neudiagnostizierte Diabetiker in Deutschland zu den bereits Erkrankten hinzu und der Apell ist eindeutig: „Man muss agieren, um künftig eine optimierte Therapie gewährleisten zu können.“

Junge Neutalente werden nicht nur aufgefordert, sondern auch dabei unterstützt, in den nächsten Tagen den Ursachen der chronischen Stoffwechselerkrankung auf den Grund zu gehen.

Das Reisestipendium und das Mentorenprogramm verfolgen das Ziel, die Krankheit ganzheitlich zu betrachten, von Pathomechanismen über Theorie und Behandlungskonzepten bis hin zur Prävention.

Als Tenor kristallisiert sich heraus, dass die Erkenntnisse der erworbenen Theorie nicht nur rasch zum Patienten getragen werden sollen, sondern man im konstruktiven Miteinander auch Fragen – eventuell sogar provokative – stellen dürfe, die helfen sollen die Diabetologie von morgen mitzugestalten.

Vorgestellt werden den Stipendiaten diesbezüglich Medien wie die unter anderem bereits seit einem Jahr bestehende Diabetes Zeitung, aus der man monatlich Informationen über politische Diskussionen, zukünftig und stattgehabte Veranstaltungen entnehmen kann, sowie facettenreiche Arbeitsgemeinschaften, die unterschiedliche Kasuistiken herausarbeiten.

Von der Lifestylemaßnahme „Der bewegte Mann“, der Renaissance in den Therapieoptionen und dem Überblick im Bereich Epidemiologie erwarten die Studenten und Jungärzte ein paar interessante Tage, in denen definitiv der Fortschritt im Fokus steht.

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