CGM und Kongressverhalten

Meinen Blogbeitrag widme ich einem Thema abseits von streng durchgeplanten Vorträgen und kalkulierbaren Postersessions – nämlich dem Management meines Typ-1-Diabetes während des Kongresses, einer „Ausnahmesituation“ weit weg von Ernährungsplänen, Nährwerttabellen, Spritz-Ess-Abständen und kontrollierten KE/BE-Berechnungen.
Mit dabei – das Dexcom G6 CGM, mein Smartphone mit der kompatiblen Dexcom-App (zeigt die Blutzucker-Werte, die Trendpfeile und den Verlauf der letzen 24h an, wahlweise in mmol/l oder mg/dl) und die Polar M600 Smartwatch, auf der die Werte, die Trendpfeile sowie der Verlauf der letzen 3h einsehbar sind. Als Pumpe nutze ich die Medtronic 640G.

Gerade auf der Industrieausstellung ist die Versuchung natürlich groß –
diverses Obst bei Sanofi, Kekse bei xigduo, Limos und Frucht-Quark-Becher bei AstraZeneca, Obstsalat bei novo nordisk, Lindt-Kugeln bei Medtrum und so weiter…
(Der Stand der DDG ging mit gutem Beispiel voran und verteilte Tütchen mit Nüssen anstatt Gummibärtütchen.)
Hier geht leider nur eins: schätzen, schätzen, schätzen. Das Dexcom G6 besitze ich seit gerade mal 4, die App seit 3 und die Uhr seit 2 Tagen. Der Kongress bietet hierbei die ideale Gelegenheit, die Möglichkeiten und Trendberechnungen des CGMs und die unterschiedlichen Bolusvarianten der Insulinpumpe zu nutzen und auszuprobieren und das ganze System auf „Alltagstauglichkeit“ zu prüfen.

Somit bin ich eigentlich ganz gut durch den Kongress gekommen, aber die ein oder andere Höhe (und Tiefe) habe ich leider nicht vermeiden können. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass es besser gelaufen ist als es ohne CGM der Fall gewesen wäre.

Julia Hupfeld

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