DDG-Symposium Diabetologie Task Force 2025: Telemedizin und Digitalisierung

Digital Diabetes: Kommentar

Das sich Technologie im letzten Jahrhundert immer mehr in unser Leben schleicht, beobachten manche mit Freude, manche mit Misstrauen, manche bemerken es gar nicht. Das es aber passiert, ist nicht zu leugnen und dabei stellt sich unmittelbar die Frage: Was bedeutet diese Entwicklung für den Patienten? Und was bedeutet sie für den Arzt? Weiterlesen

Caipi oder Mojito? – Diabetes Typ 1 im jungen Erwachsenenalter

Gestern Abend ist die Wahl bei einem Abendessen mit Freunden bei mir auf Caipi gefallen, bei dem der Barkeeper es mit dem Zucker ganz schön gut gemeint hat.

Heute bin ich auf dem Diabetes Kongress und besuche als erstes einen Vortrag, der mich persönlich ganz schön zum Nachdenken über die Wahl meines Cocktails gestern anregen wird.

In diesem Symposium wird über die adäquate Behandlung und Begleitung junger Erwachsener mit Diabetes Typ 1 diskutiert. Die zu diskutierende Problematik war mir noch nie wirklich bewusst gewesen vorher. Wie werden junge Menschen, die das Erwachsenenalter erreicht haben und nicht mehr durch einen Pädiater betreut werden, optimal weiter betreut? Man kann doch keinen 18-jährigen mit einem 65-jährigen Typ-2- Diabetiker in ein Behandlungsprogramm stecken, denke ich. Und nur weil man plötzlich per definitionem erwachsen ist, ist der Körper des Jugendlichen ja noch nicht auf einen Schlag bereit für andere Behandlungskonzepte. Weiterlesen

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DDG-Herbsttagung 2016 offiziell eröffnet – Staatsministerin Huml fordert mehr Aufklärung um Diabetes

Diabetes macht vor keinem Bundesland Halt. Auch wenn Bayern mit ingesamt 830.000 Betroffenen im deutschen Mittelfeld liegt, stellt Diabetes auch hier eines der größten Gesundheitsprobleme dar, wie die Bayrische Staatsministerin Melanie Huml in ihrem Grußwort auf der Eröffnungsveranstaltung betonte. Im Freistaat leiden 800.000 Menschen an einem Typ-2-Diabetes. Hinzu kommt eine Dunkelziffer von Betroffenen, die nichts von ihrer Erkrankung ahnen. Das Ministerium schätzt diese auf rund 200.000. Weiterlesen

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Stationäre oder ambulante Pumpeneinstellung?

Hat man dann die Pumpe genehmigt bekommen, dann stellt sich die Frage, ob man sein Leben mit der Pumpe stationär oder ambulant beginnen möchte.

Für beide Optionen gibt es sehr gute Argumente:

Im stationären Bereich wird mach intensiv und ausführlich geschult. Ausgebildete Ärzte und Pfleger erklären Funktion und Umgang mit der Pumpe von Anfang an und man kann beliebig viel nachfragen. Es gibt einem einfach mehr Sicherheit, dass geholfen wird, wenn das neue „Accessoire“ mal piepst oder sich beschwert. Die Vorteile der Pumpe muss man auch erst kennen lernen. Die erhöhte Basalrate zum Beispiel, die kannte ich nicht von meiner intensivierten Insulintherapie. Außerdem stärkt es die eigene Sicherheit,  wenn man Menschen gibt, die die gleichen Probleme und Fragen hat, wie man selbst.

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Praktisch: Blutzuckermessung mit dem Handy

Zur Blutzuckermessung verwende ich weiterhin mein Flash Glucose Monitoring-System, das ja in der Regel sehr zuverlässige Werte erbringt. Mithilfe eines Sensors kann ich meine Blutzuckerwerte aus einem Chip ablesen, der gewöhnlich in den Oberarm implantiert wird. Was ich aber neu entdeckt habe, ist die Blutzuckermessung mit dem Handy. Hierzu muss das Handy die Funktion Near Field Communication (NFC) besitzen – eine Funktechnik, mit der sich Daten auf kurzem Wege übertragen lassen. Passenderweise funktionierte gerade jetzt mein altes Handy nicht mehr, so dass ich ein Handy mit „NFC“ kaufte. Jetzt kann ich meinen Blutzucker einfach mit dem Handy messen, die Genauigkeit ist gleich mit dem Messgerät. Finde ich super, da man das Handy ja sowieso meistens dabei hat.

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Diabetes-Check in der Notaufnahme

Unerkannt unterwegs – laut Schätzungen von DDG und diabetesDE sind in Deutschland rund 2 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt ohne von ihrer Erkrankung zu wissen. Viele viele mehr haben vermutlich chronisch erhöhte Blutzuckerwerte, ohne etwas davon zu ahnen. Häufig wird der Diabetes nur durch Zufall erkannt oder wenn er bereits eine lebensgefährliche Stoffwechselentgleisung verursacht hat. Der Zug für eine frühzeitige Behandlung ist dann schon längst abgefahren.

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Autofahren mit Diabetes und Hyporisiko: gute Idee?

In der Sitzung „Diabetes & Autofahren“ des Ausschusses Diabetes und Soziales der DDG wurde der aktuelle Stand zur Leitlinie Diabetes und Führerschein vorgestellt. Das Thema Autofahren spielt im Alltag von betroffenen Patienten eine große Rolle.

Leuchtende Verkehrsampel

Quelle: ccvision

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Was Börsenkurse mit der automatischen Bauchspeicheldrüse zu tun haben

Die automatische Bauchspeicheldrüse: Ein Gerät, das völlig nebenbei und unauffällig für eine perfekte Stoffwechseleinstellung sorgt und somit den Betroffenen Stunde für Stunde, Tag für Tag, viel Arbeit abnimmt, das klingt nach einem Traum. Aber ist dieser vielleicht schon bald Realität? Weiterlesen