DDG-Symposium Diabetologie Task Force 2025: Telemedizin und Digitalisierung

Digital Diabetes: Kommentar

Das sich Technologie im letzten Jahrhundert immer mehr in unser Leben schleicht, beobachten manche mit Freude, manche mit Misstrauen, manche bemerken es gar nicht. Das es aber passiert, ist nicht zu leugnen und dabei stellt sich unmittelbar die Frage: Was bedeutet diese Entwicklung für den Patienten? Und was bedeutet sie für den Arzt? Weiterlesen

Symposium Diabetes und Straßenverkehr: Mit einem Bein im Gefängnis?

Von Marie-Teres Lauff und Daniel Pichler

Wie weit darf ein Arzt gehen, um einen Patienten vor sich und andere vor ihm zu schützen?

Wo fängt Pflicht an und wo macht man sich strafbar?

Diabetiker mit unerwarteten Hypoglykämien stellen ein Risiko für den Straßenverkehr und alle daran beteiligten Personen dar. Der Arzt ist in der Pflicht, den Patienten über seine Einschränkungen und deren Konsequenzen im Alltag aufzuklären und sie ihm verständlich zu machen, zudem — je nach Schweregrad – sollte der Patient auch überzeugt werden, keine aktive Rolle im Straßenverkehr mehr einzunehmen. Doch was passiert und sollte man tun, wenn der Patient keine Einsicht zeigt? Weiterlesen

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Kommunikation ist Prävention: Medienpreise der DDG 2016

Forschung und Innovation sind wichtige Elemente in der Bekämpfung des Diabetes mellitus weltweit. Ohne Kommunikation finden aber selbst die größten Erfindungen kein Gehör. Neue Erkenntnisse über Ursachen, Folgen, Behandlungen und Prävention müssen an die Öffentlichkeit gelangen und bei politischen Entscheidungsträgern wie auch bei (potenziellen) Betroffenen ankommen. Dabei spielen die Medien eine wichtige Rolle: Sie bilden die Transferstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Als Aufklärer platzieren sie Forschungsergebnisse in den Kontext, der die Lebenswelt des Patienten ausmacht. Dabei gilt es immer, die Gratwanderung zwischen verständlicher und fachlich korrekter Berichterstattung zu meistern. Weiterlesen

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Schulkantine: Eltern und Schüler geben „mangelhaft“

Auch wenn die meisten Eltern mit dem pädagogischen Angebot an den Ganztagsschulen zufrieden sind – das Essensangebot für Schüler erntet bei der Hälfte der Erziehungsberechtigten Kritik. Das ergab eine der repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung unter mehr als 4000 Eltern schulpflichtiger Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren. Zu wenig Abwechslung, zu wenig Frische und Vitamine, so lautet das Urteil. Weiterlesen

Fortschritt Richtung Zukunft

Letztes Jahr durfte ich auf der Herbsttagung in Düsseldorf der Veröffentlichung der  Düsseldorfer Resolution beiwohnen. Inhalte der Forderungen der Truppe aus größtenteils Niedergelassenen rund um WinDiab waren unter anderem eine Überarbeitung der Lehre sowie Einrichtung von Lehrstühlen, eine angemessene Vergütung sprechender Medizin und in meinen Augen als wichtigster Punkt die Einführung eines Facharztes der Diabetologie.

Toll, wie schnell diese Punkte in Gestalt der „Task-Force Zukunft“ übernommen wurden und dass auf der Eröffnungsveranstaltung vom jetzigen Kongress Herr Prof. Gallwitz die Hauptforderungen in seinen Einführungsvortrag übernommen hat. 

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Steuer auf zuckerhaltige Lebensmittel ist keine Bevormundung!

Am 16. März hat die britische Regierung angekündigt eine Zuckersteuer zu erlassen, um die Bevölkerung besser vor Übergewicht, Diabetes und Co. zu schützen. Diese soll Medienberichten zufolge zwei Stufen haben: eine für Getränke ab fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter, eine für solche mit mehr als acht Gramm – bei einer Zweiliterflasche No-Name-Cola sei damit eine Verteuerung von bis zu 80 Prozent möglich. Reine Fruchtsäfte, Getränke auf Milchbasis und sehr kleine Unternehmen sind nach den Regierungsplänen von der Steuer ausgenommen. Eine Frist von zwei Jahren bis zum Inkrafttreten der Regelung lässt Unternehmen Zeit, den Zuckergehalt von Produkten zu senken. Die Abgabe soll dem Staat umgerechnet etwa 660 Millionen Euro einbringen, die wiederum in die Förderung von Sport in Grundschulen fließen.

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„Elternzeit leider nicht möglich…“

Von einem Assistenzarzt der Generation Y*

Über die Generation Y und ihre Ansprüche an den Arbeitsplatz wird aktuell ja auch in der Medizin viel diskutiert. Die Work-Life-Balance steht für uns Nachwuchsärzte im Mittelpunkt – das zumindest sagt man uns nach. Aber wie sieht ein Assistenzarzt eben jener Generation diese Debatte?

Ärztin mit Burnout und Kopfschmerz

Quelle: Fotolia

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Von Baklava bis Ramadan – Versorgung von Migranten mit Diabetes

Fast ein Fünftel aller in Deutschland lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund. Laut Schätzungen sind etwa 600.000 von ihnen an Diabetes mellitus erkrankt. Mit der anhaltenden Flüchtlingsbewegung werden viele weitere Patienten hinzukommen.

Türkische Frauen mit Kopftüchern

Fotolia/Mumpitz

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Der Gesundheitsbericht Diabetes 2016 ist da

Cover des GesundheitsberichtsKurz vor Jahresende haben diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die DDG erneut den jährlichen Gesundheitsbericht Diabetes veröffentlicht. Ein Blick in den Bericht lohnt sich. Auf knapp 250 Seiten haben Diabetes-Experten die neusten Zahlen und Entwicklungen zu einer der Top-5-Volkskrankheiten zusammengetragen. Weiterlesen

Pubertät und Flüchtlinge im Fokus der Pressekonferenz zur Herbsttagung

Einige Punkte des „allumfassenden Themenspektrums“ der 9. Herbsttagung der DDG wurden den etwa 30 interessierten Journalisten im Rahmen der offziellen Pressekonferenz am Freitagmittag präsentiert:

Besonderes Augenmerk wurde dabei unter anderem auf das Thema „Pubertät und Adoleszenz – Begleitung auf dem Weg vom Jugendlichen mit Diabetes zum Erwachsenen“ gelegt. Weiterlesen