„How fast does the Grim Reaper walk?“

Sarkopenie – oder wie der Kölner sagt: wenn et Jehacks verjon.

Ein Thema, dass nicht nur Geriater, Internisten und Orthopäden, sondern auch Sportwissenschaftler beschäftigt. Aber was kann man gegen das Verschwinden der Muskelmasse und der sich immer weiter verkürzenden Gehstrecke tun? „Die Therapie ist ganz klar: Sport!“ lautet die Antwort der Referentin Frau Professor Graf, welche mit ihrem verzückenden Humor und der ein oder anderen kölschen Redewendung den Saal zum Lachen brachte. Das Ziel soll nicht das Abnehmen an sich sein, sondern der Erhalt der Lebensqualität. Besonders bei älteren Menschen sollte nicht nur der Fokus auf dem Ausdauertraining liegen, sondern auch auf dem Krafttraining – natürlich in Maßen, zum Beispiel mit dem TheraBand. Doch wie steht es um die Gelenke? Sollte man nicht eine Überbeanspruchung verhindern? „Es ist das gut, was dem Patienten Spaß macht und was er mit seinem Körper umsetzten kann“, antwortete Frau Professor Graf auf diese Frage. Das Ziel sei es, die sportliche Betätigung über viele Jahre zu machen und das klappt nur mit Freude und Motivation. Da rücken auch mal die Gelenke in den Hintergrund.

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DDG Medienpreise auf der Eröffnungsveranstaltung vergeben – Neu in diesem Jahr: Kategorie Online

Diabetes, die Diagnose und die Therapie so zu erklären, dass jede und jeder es versteht, das ist nicht so einfach. Journalistinnen und Journalisten, die sich mit Gesundheitsthemen wie Diabetes befassen, haben diese Leistung zu vollbringen und tragen damit auch eine große Verantwortung. Es wird viel geschrieben, gedreht, gesendet zur „Zuckerkrankheit“ – manches ist okay, manches so lala, anderes herausragend gut. Genau um letzteres geht es bei den jährlich vergebenen DDG Medienpreisen, die stets auf der Diabetes Herbsttagung vergeben werden. Bislang gab es drei Kategorien: Print, TV und Hörfunk. Neu dabei: Online – denn hier passiert immer mehr, was sich sehen lassen kann…

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„Zucker im ersten Dienst“

Wer kennt es nicht? Nach vielen Jahren Studium hat man endlich die Approbation in der Tasche, die erste Assistenzarztstelle erfolgreich angetreten und dann ist es so weit: der erste Nachtdienst! Aufregung. Bauchkribbeln. Ein kleines bisschen Angst. Was, wenn etwas Unerwartetes  passiert und ich nicht weiter weiß? Was, wenn ich als Arzt versage oder einen Fehler mache? Viele können sich an diese Gedanken und Gefühle  erinnern.

Um uns Klinikernachwuchs etwas die Sorge vor diabetologischen Notfallsituationen zu nehmen, stellte Prof. Seufert im Rahmen seines Workshops „Zucker im ersten Dienst“ verschiedene Fallbeispiele vor. Weiterlesen

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Unterzuckert… Segen oder Fluch?

Ob eine Unterzuckerung nur Gefahren birgt oder dem Körper auch etwas beibringen kann – darüber wurde am Donnerstagnachmittag diskutiert.

Dr. Lehrke, der uns zeigte, dass es bei einer Hypo zu neu auftretenden AV-Blöcken und epileptischen Anfällen kommen kann, führte den Begriff der Lernhypoglykämien ein: Dies sind Hypoglykämien, aus denen der Körper „lernt“ und somit für eine schwere Hypoglykämie besser gewappnet ist. Weiterlesen

Wenn der Schwerpunkt falsch gesetzt scheint – Kritik eines Students

Weltweit gibt es circa 425 Millionen Diabetiker. Jährlich erkranken 600 000 Menschen an Diabetes. Sechshunderttausend – das entspricht ungefähr der Größe von Düsseldorf.

Ein kleines bisschen Mathematik mit ‚Augenzwinkern‘:
1 Düsseldorf = 600.000 Menschen
425.000.000 Diabetiker weltweit = 708,33 „Düsseldorfs“
Das entspricht einem neuen Düsseldorf neue Diabetiker jedes Jahr Weiterlesen

Entscheiden für oder durch die Ernährung?

Glauben Sie, dass Ihre Ernährung Ihre Entscheidungen beeinflusst? Genau diese Frage stellten Bellucci et al. einer Reihe gesunder Probanden. Der überwiegende Konsens war „eher nicht“, wohingegen der gesundheitliche Einfluss der Ernährung weniger in Frage gestellt wurde. Doch was ist dran an der Theorie der Willensbeeinflussung durch Nahrung? In Ihrem Vortrag „Ernährung beeinflusst die Psyche und das Gehirn“ brachte S.Y. Park etwas Licht in das Dunkel eines bisher wenig untersuchten Forschungsgebiets.

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Nach 1 und 2 ist’s lange nicht vorbei

Diabetes kann so viel mehr sein als die klassischen Krankheitsbilder des Typ 1 und Typ 2. Professor Dr. T. Stulnig nannte und illustrierte in seinem spannenden Vortrag „Diabetes abseits von Typ 1 und 2“ in gelungener Weise weitere verhältnismäßig seltene Diabetestypen. Weiterlesen

Gestationsdiabetes – auch ein Thema des Nachwuchstages

Auch im Nachwuchsprogramm des Kongresses wurde dieses Jahr der Gestationsdiabetes mellitus (GDM) gewürdigt, was aufgrund der in den letzten Jahren stetig steigenden Prävalenz gut begründet ist. Im Jahr 2017 wurde bei fast 6 Prozent der Schwangeren ein GDM diagnostiziert. Hierbei meist bei Risikopatienten, vor allem mit einem BMI von mehr als 30 kg/m2 oder einem GDM bei einer früheren Schwangerschaft. Weiterlesen

Laufen gegen den Diabetes!

„Wenn es am Donnerstag wieder sportlich wird rund um dem City Cube, dann ist es wieder Zeit für den Diabetes-Lauf. 400 hochmotivierte Sportler von Jung bis Alt kämpfen für Aufmerksamkeit für das Medikament ‚körperliche Bewegung‘.“

Die Stimmung ist ausgelassen und kurz vor dem Startschuss findet Olympiasieger Dieter Baumann noch kurz Zeit mit den Jungsportlern und Fans ein paar Fotos zu schießen. Weiterlesen

Mit der DDG wachsen

Die DDG vergibt jedes Jahr zu den Kongressen Reisestipendien an interessierte Nachwuchskliniker und –wissenschaftler. Diese Stipendien ermöglichen uns Studenten, die Diabetologie viel umfassender als im Studium kennenzulernen, Forschungsluft zu schnuppern und die Arbeit einer wissenschaftlichen Gesellschaft zu verfolgen.
Das Programm für die Stipendiaten wird jedes Jahr mit großem Engagement und viel Mühe neu zusammengestellt und durchgeführt.

Eine so umfangreiche Nachwuchsarbeit kenne ich von keiner anderen Fachgesellschaft.

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