Herausforderung Diabetes: Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Mit der Diagnose Diabetes ändert sich vieles im Leben – vielen Betroffenen fällt es schwer, neue Verhaltensregeln umzusetzen. Eine Hilfestellung bieten Diabetiker-Schulungen. Welche Neuerungen wird es dabei in den nächsten Jahren geben? Professor Bernhard Kulzer zeigte in seinem Vortrag „Akzeptanz für Patienteninformation und Schulungsprogramme heute und in der Zukunft“ einige bedeutende Trends auf.

Die Diabetes-Schulung in Deutschland blickt auf eine in manchen Bereichen bis zu 50 Jahre alte Entwicklungsgeschichte zurück und stellt einen wichtigen Pfeiler der Diabetes-Therapie dar. Weiterlesen

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Unterzuckert… Segen oder Fluch?

Ob eine Unterzuckerung nur Gefahren birgt oder dem Körper auch etwas beibringen kann – darüber wurde am Donnerstagnachmittag diskutiert.

Dr. Lehrke, der uns zeigte, dass es bei einer Hypo zu neu auftretenden AV-Blöcken und epileptischen Anfällen kommen kann, führte den Begriff der Lernhypoglykämien ein: Dies sind Hypoglykämien, aus denen der Körper „lernt“ und somit für eine schwere Hypoglykämie besser gewappnet ist. Weiterlesen

Nach 1 und 2 ist’s lange nicht vorbei

Diabetes kann so viel mehr sein als die klassischen Krankheitsbilder des Typ 1 und Typ 2. Professor Dr. T. Stulnig nannte und illustrierte in seinem spannenden Vortrag „Diabetes abseits von Typ 1 und 2“ in gelungener Weise weitere verhältnismäßig seltene Diabetestypen. Weiterlesen

Entscheiden für oder durch die Ernährung?

Glauben Sie dass Ihre Ernährung Ihre Entscheidungen beeinflusst? Genau diese Frage stellten Bellucci et al. einer Reihe gesunder Probanden. Der überwiegende Konsens war „eher nicht“, wohingegen der gesundheitliche Einfluss der Ernährung weniger in Frage gestellt wurde. Doch was ist dran an der Theorie der Willensbeeinflussung durch Nahrung? In Ihrem Vortrag „Ernährung beeinflusst die Psyche und das Gehirn“ brachte S.Y. Park etwas Licht in das Dunkel eines bisher wenig untersuchten Forschungsgebiets. Weiterlesen

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Der Arzt als Auslaufmodell? Tim und DINA: eHealth im Alltag der Zukunft

Braucht es uns Ärzte in der Zukunft überhaupt noch? Oder sind uns digitale Algorithmen vielleicht doch überlegen? In seiner Eröffnungsrede des diesjährigen DDG Kongresses in Berlin präsentierte Professor Bertram Häussler vom IGES Institut einen möglichen Ausblick für das Gesundheitswesen im Jahr 2037 – und eins vorweg, künstliche Intelligenz wird diesem Szenario zufolge Ärzte nicht in die Bedeutungslosigkeit verdrängt haben und auch ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht wird weiterhin möglich sein. Weiterlesen

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A world without 1…?!

Am schönsten sind Träume, wenn sie in Erfüllung gehen – und wer weiß, vielleicht dauert es nicht mehr lang bis der Typ-1-Diabetes nur noch in Geschichtsbüchern und nicht mehr als ständiger Begleiter von großen sowie vielen kleinen Patienten vorkommt.

Dr. P. Achenbach aus München berichtete über den aktuellen Stand zur Typ-1-Diabetes-Prävention im DDG Symposium „Perspektiven bei Typ-1-Diabetes“. Weiterlesen

Diabetes und Depression – Ein klinisch relevantes Paar

Dass Patienten mit einem Diabetes häufiger an einer Depression erkranken, klingt auf den ersten Blick nicht überraschend.

Besonders die Diagnose eines Typ 1 Diabetes geht mit gravierenden Veränderungen des Alltags einher und stellt das Leben von heute auf morgen auf den Kopf. Dass es dadurch bei einigen Patienten zur Entwicklung einer Depression kommt, klingt verständlich. Weiterlesen

Wie können insulinproduzierende ß-Zellen ersetzt werden? – Einblick in Klinik und Forschung

Nach insgesamt 27 Operationen scheint der Leidensweg vorerst beendet: Leonie, eine zehnjährige Patientin am Uniklinikum Dresden, unterzieht sich einer kompletten Entfernung ihrer Bauchspeicheldrüse (Pankreas) (1). Die OP ist aufgrund von wiederkehrenden schmerzhaften Entzündungen notwendig geworden.

Ohne Pankreas und den darin enthaltenen insulinproduzierenden ß-Zellen befindet sie sich in einem ähnlichen Zustand absoluten Insulinmangels, den auch viele Typ 1 und Typ 3c Diabetiker mit ihr teilen. Bisherige Standardtherapie ist die Verabreichung (Substitution) des fehlenden Insulins von außen mittels Pen oder Pumpe. Blickt man auf die Zahlen, waren 2015 allein in Europa 140.000 Kinder (0-14 Jahre) von Typ 1 Diabetes betroffen (2). Langfristig werden viele von ihnen ebenfalls auf Insulin angewiesen sein.

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Typ-1 Screening bei Neugborenen: Sächsische Studie geht an den Start

Insgesamt 5000 Neugeborene sollen an dem bundesweiten Freder1k-Screening teilnehmen. Anders als das bayrische Vorgängerprojekt Fr1da startet das Modell nicht erst im Alter von zwei Jahren, sondern direkt nach den Geburt. Gesucht werden dabei drei Risikogene, die zur Entstehung der Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes beitragen. Die Früherkennungsuntersuchung soll ab sofort allen Eltern in Sachsen an zehn Kliniken angeboten werden. Ziel soll nicht nur die Früherkennung und Behandlung eines Diabetes sein, sondern auch die Entwicklung eines Impfstoffs, mit denen besonders gefährdete Kinder vor der Erkrankung geschützt werden können. Heißer Kandidat: Insulin selbst. Weiterlesen

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