Diabetes und Depression – Ein klinisch relevantes Paar

Dass Patienten mit einem Diabetes häufiger an einer Depression erkranken, klingt auf den ersten Blick nicht überraschend.

Besonders die Diagnose eines Typ 1 Diabetes geht mit gravierenden Veränderungen des Alltags einher und stellt das Leben von heute auf morgen auf den Kopf. Dass es dadurch bei einigen Patienten zur Entwicklung einer Depression kommt, klingt verständlich. Weiterlesen

Wie können insulinproduzierende ß-Zellen ersetzt werden? – Einblick in Klinik und Forschung

Nach insgesamt 27 Operationen scheint der Leidensweg vorerst beendet: Leonie, eine zehnjährige Patientin am Uniklinikum Dresden, unterzieht sich einer kompletten Entfernung ihrer Bauchspeicheldrüse (Pankreas) (1). Die OP ist aufgrund von wiederkehrenden schmerzhaften Entzündungen notwendig geworden.

Ohne Pankreas und den darin enthaltenen insulinproduzierenden ß-Zellen befindet sie sich in einem ähnlichen Zustand absoluten Insulinmangels, den auch viele Typ 1 und Typ 3c Diabetiker mit ihr teilen. Bisherige Standardtherapie ist die Verabreichung (Substitution) des fehlenden Insulins von außen mittels Pen oder Pumpe. Blickt man auf die Zahlen, waren 2015 allein in Europa 140.000 Kinder (0-14 Jahre) von Typ 1 Diabetes betroffen (2). Langfristig werden viele von ihnen ebenfalls auf Insulin angewiesen sein.

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Typ-1 Screening bei Neugborenen: Sächsische Studie geht an den Start

Insgesamt 5000 Neugeborene sollen an dem bundesweiten Freder1k-Screening teilnehmen. Anders als das bayrische Vorgängerprojekt Fr1da startet das Modell nicht erst im Alter von zwei Jahren, sondern direkt nach den Geburt. Gesucht werden dabei drei Risikogene, die zur Entstehung der Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes beitragen. Die Früherkennungsuntersuchung soll ab sofort allen Eltern in Sachsen an zehn Kliniken angeboten werden. Ziel soll nicht nur die Früherkennung und Behandlung eines Diabetes sein, sondern auch die Entwicklung eines Impfstoffs, mit denen besonders gefährdete Kinder vor der Erkrankung geschützt werden können. Heißer Kandidat: Insulin selbst. Weiterlesen

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Schlechte Parksituation für Nahrungsfette: Ist Typ-2-Diabetes eine Kalorienresistenz?

800 Kalorien pro Tag – was wie eine Crash-Diät für Magermodels klingt, soll Patienten mit Typ-2-Diabetes helfen, innerhalb einiger Wochen frei von Symptomen zu werden. Das bedeutet: Sie haben einen normalen Blutzuckerspiegel, ohne dass sie Medikamenten einnehmen oder Insulin spritzen müssen.

Schwer beladener VW-Käfer

Fotolia/Gunnar Assmy

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Schwangerschaftsdiabetes: Vorbeugen statt Therapieren!

Laut Statistik ist jede zweite Frau in Deutschland übergewichtig. Dies betrifft nicht nur ältere Damen, sondern auch eine wachsende Anzahl an jungen Frauen, die unter Umständen gerade dabei sind, ihre Familienplanung in die Tat umzusetzen. Im Jahr 2014 hatte die durchschnittliche werdende Mutter einen Body Mass Index von 28, 5 Prozent. Vier Jahre zuvor lag dieser Wert noch bei 27,8. Das Übergewicht der Mutter verdoppelt das Fehlbildungsrisiko beim Nachwuchs und die erhöht die Gefahr aus einen Schwangerschaftsdiabetes: Dieser kann zu Komplikationen in der Schwangerschaft und bei Geburt führen, steigert das Risiko für Schwangerschaftshochdruck und fördert das übermäßige Wachstum des ungeborenen Kindes. Außerdem erhöht Gestationsdiabetes das Risiko, dass Mutter und Kind später an einem Typ-2-Diabetes erkranken.

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Es gibt wieder Reisestipendien: Jetzt für die Herbsttagung bewerben!

Die Diabetologie ist ein spannendes Fachgebiet, und der Bedarf an gut ausgebildeten Ärzten und Wissenschaftlern mit diabetologischem Schwerpunkt wird immer größer. Aus diesem Grund vergibt die DDG zweimal jährlich Reisestipendien zum Diabetes Kongress und der Diabetes Herbsttagung. Die Veranstaltungen bieten die ideale Möglichkeit, mehr über die Diabetologie zu erfahren und sich mit Kommilitonen und Kollegen zu vernetzen. Erfahrene Mentoren aus Klinik und Wissenschaft begleiten die Stipendiaten während der Herbsttagung und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Weiterlesen

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Schlecht eingestellter Diabetes könnte Risiko auf Alzheimer erhöhen

Schwankungen im Blutzucker spiegel schaden nicht nur dem Herz-Kreislauf-System, sondern scheinbar auch dem Hirn. Darauf weist eine tier-experimentelle Untersuchung der Aberdeen University in Schottland hin, die diese Woche im Fachblatt Diabetologia veröffentlicht wurde. Dementsprechend könnte man Alzheimer zur Liste der potenziellen Folgeerkrankungen bei Diabetes bald hinzufügen: Rund 80 Prozent aller Alzheimer-Patienten leiden auch an einem Diabetes.

Bild: ein Alzheimer-Patient hat seinen Namen auf seine Hand geschrieben

Fotolia

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Blutzucker als Marker für Meningiome?

Neue Untersuchungen bringen eine überraschende Wendung für Diabetespatienten: gutartige Hirntumoren, die bislang als Folge von Übergewicht und Diabetes galten, scheinen bei Patienten mit hohen Blutzuckerwerten deutlich seltener vorzukommen. Meningiome sind zwar meist nicht krebserregend – je nach Lage können sie dem Patienten trotzdem zur Belastung oder gar zur Gefahr werden. Vorherige Untersuchungen haben zu der Annahme geführt, dass solche langsam wachsenden Tumore häufiger bei Menschen mit Übergewicht oder Diabetes vorkommen. Weiterlesen

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Diabetes bei Kindern mit Migrationshintergrund – gleiche Behandlung, gleiche Ergebnisse?

Der Vortrag von Dr. Nicole Prinz handelte von Unterschieden zwischen Diabetespatienten mit und ohne Migrationshintergrund. In dieser Sitzung wurde sowohl auf Behandlungsunterschiede als auch auf Unterschiede bzgl. des Behandlungserfolgs eingegangen. Hierbei wurden nicht nur Daten des DPV-Registers vorgestellt, sondern auch sehr interessante Daten aus Skandinavien.

Türkische Frauen mit Kopftüchern

Fotolia/Mumpitz

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