„Bulgur lässt den Blutzucker nicht ansteigen“

Von Sara Aggar

Im Symposium „Diabetes und Migranten – Besonderheiten in Therapie und Behandlung“ wurden die Herausforderungen der Diabetestherapie von Migranten aus drei Perspektiven thematisiert.

Dr. med. M. Sultan, Internist und Leiter des Diabeteszentrums Kreuzberg sprach über die Bedeutung des Fastens im Ramadan. Er thematisierte vor allem die Begleitung von Diabetikern in der Fastenzeit, um ein sicheres Fasten zu gewährleisten.
Diabetesberaterin A. Ünal ging dann auf die kulturellen und religiösen Unterschiede von türkischen Migranten ein, angefangen von unterschiedlichen Essgewohnheiten bis hin zu anderem Krankheits- und Therapieverständnis. Den dritten Vortrag gestaltete R. Brücker, Vorstandsvorsitzender der VIACTIV-Krankenkasse mit interessanten Studienergebnissen aus Befragungen ausgewählter Migrantengruppen.
Insgesamt wurde deutlich, dass – vor allem bei Migranten der ersten Generation – noch viel Bedarf an interkultureller Gestaltung von Schulungen, Behandlung und DMPs da ist.
Die Betreuung sollte möglichst muttersprachlich stattfinden und an kulturelle und religiöse Besonderheiten angepasst werden.

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