Hypertonie und Diabetes im Kindes- und Jugendalter – zwei ungleiche Schwestern

Diabetes und Bluthochdruck sind in der Erwachsenenmedizin allseits gegenwertige Volkskrankheiten. Dass die Inzidenz von Hypertonie auch in der Kinder- und Jugendmedizin ansteigt, legte Frau Professor Dr. Wühl im DHL Symposium dar und stellte europäische Leitlinie zur Hypertonie-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen aus dem Jahr 2016 vor. Die steigende Inzidenz ist vor allem auf den veränderten Lebensstil der Kinder und Jugendlichen heutzutage zurückzuführen: Während ein Bluthochdruck bei normalgewichtigen Kindern nur in 1,4 Prozent vorkommt, steigt dies auf das fünffache bei übergewichtigen und fast auf das 18-fache bei adipösen Kindern an. Sekundäre Ursachen für Hypertonie, wie u.a. chronische Nierenerkrankungen, Schlaf-Apnoe-Syndrom oder Cushing-Syndrom, müssen diagnostisch ausgeschlossen werden. Weiterlesen

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Fetale Prägung – Diabetes-Prävention beginnt schon im Mutterleib

Immer mehr Forschungsbefunde legen die Bedeutung der fetalen Prägung für die Entstehung chronischer Erkrankungen wie Diabetes, Adipositas und kardiovaskuläre Erkrankungen dar. Frau Prof. Dr. Oberhoffer erläutert die Mechanismen und Folgen in ihrem Vortrag „Fetale Prägung“ im DDG/DHL-Symposium Diabetes, Hypertonie und Schwangerschaft. Weiterlesen

Ernährung – von Irrtümern und Fallstricken in der Diabetes-Therapie

Die Optimierung der Ernährung ist ein wichtiger Baustein in der Diabetes-Therapie. Aus diesem Grund war Ernährung auch ein vielfach diskutiertes Thema auf der Diabetes-Herbsttagung:
In der Sitzung „Ernährungs-Updates I“ räumte Frau Professor Dr. Zopf in ihrem Vortrag „Nahrungsergänzungsmittel und Superfoods“ mit Irrtümern auf und stellte wichtige Interferenzen zwischen Diabetes-Therapie und dem Nähr- und Vitaminhaushalt der Diabetes-Patienten dar.  Weiterlesen