Ist Krebs leichter zu therapieren als Adipositas? Oder: Wie schaffen wir es, dass uns Haferbrei mesokortikal (wieder) ausreichend stimuliert?

Gibt es den „süchtigen Adipösen“? Existiert Fresssucht und wenn ja, wie können wir eine solche diagnostizieren und welche therapeutischen Besonderheiten gilt es zu beachten?

Im Symposium zur interdisziplinären Adipositastherapie wurde die spannende Frage diskutiert, ob der Suchtbegriff für psychoaktive Substanzen reserviert ist oder er auch auf die ins Belohnungssystem eingreifenden Nahrungsmittel ausgeweitet werden kann. Die Frage, ob es Menschen mit Adipositas gibt, bei denen eine Substanzabhängigkeit ursächlich für ihren metabolischen Zustand ist, kann nicht abschließend beantwortet werden. Hierbei wiederum ist unklar, ob nur eine Substanz der „Fresssucht“ zugrunde liegt oder eher von einer „refined highly palatable food use disorder“ ausgegangen werden sollte. Weiterlesen

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