Als Student zum Kongress? Ja bitte!

Als Reisestipendiat einen kleinen Artikel über das eigene Highlight des Kongresses zu verfassen, klingt bei so einem spannenden und vielschichtigen Kongress viel einfacher als gedacht. Ich habe lange überlegt, was mein persönliches Highlight gewesen ist und bin zu dem Schluss gekommen, dass für mich das Networking auf dem Kongress die größte Bereicherung war.

Manche mögen sagen, dass Networking nichts Außergewöhnliches und für diesen Kongress bezeichnendes ist, aber ich finde durch das Rahmenprogramm, durch die vielen Treffen mit den Reisestipendiaten und die wirklich liebevolle Organisation des Kongresses, war die Situation so offen und die Vortragenden so interessiert, wie ich es noch nie erlebt habe.

Beispielsweise ist Herr Professor Gallwitz auf der DDG Night auf uns zugekommen, hat sich mit uns unterhalten und wir konnten ganz ungezwungen mit dem Präsidenten der DDG nicht nur fachliches besprechen, sondern er und alle Organisatoren waren ehrlich interessiert an unseren Eindrücken und Zukunftsplänen.

Von links: Niels-Ulrik Hartmann, Carolin Heimes, Teresa Anslinger, Clara Möser, Professor Dr. Gallwitz, Simone Böhm-Gónzales und Andreas Pütz

Natürlich waren alle Vorträge, die ich gehört habe eindrucksvoll, aber ich hatte noch niemals vorher die Chance so viel mit exzellenten Forschern, spannenden Reisestipendiaten, anderen Klinikern, Hausärzten und Wissenschaftlern zu reden, die auch mehr als interessiert waren mit uns zu diskutieren, obwohl wir noch Studenten sind. Ich konnte Einblicke in die Diabetologie gewinnen, die weit über das in der Uni gelehrte hinausgehen und von den Erfahrungen von so vielen herausragenden Menschen profitieren. Nicht nur für mich haben sich neben guten Gesprächen und angeregten Diskussionen viele Möglichkeiten für Famulaturen, Doktorarbeiten und sogar für den späteren Forschungseinstieg ergeben. Ich konnte meine Ideen mit anderen austauschen, selbst etwas auf die Beine stellen, habe mich mit anderen Studenten nicht nur vernetzt, sondern ich bin sicher, sogar einige neue Freunde gefunden zu haben.

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