Erhöhtes Diabetesrisiko bei Kindern richtig erkennen – Autoantikörper als diagnostische Screeningparameter bei Diabetes mellitus Typ 1

Dieses Jahr konnte ich als Stipendiatin zum ersten Mal beim Diabetes Kongress mit viel Freude und Interesse teilnehmen, nachdem ich bereits vor zwei Jahren ĂĽber den Ersten Aachener Diabetestag der AG Nachwuchs auf die DDG und den Kongress aufmerksam geworden bin.

Besonders interessant fand ich die verschiedenen Vorträge zum Thema Typ-1-Diabetes. Der Vortrag von Peter Achenbach zum Thema „Risikomarker und Ansätze für Interventionsstudien“ erläuterte dabei nochmal ganz besonders das Zusammenspiel von genetischen, metabolischen und autoimmunen Faktoren, die bei der Pathogenese des Typ-1-Diabetes eine Rolle spielen und hob die Möglichkeit, diese als diagnostische Screeningmarker zu nutzen, hervor. Auf diese Weise könnte man das individuelle Risikoprofil für die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes leicht untersuchen und durch neue Therapieansätze, wie Immuntherapien oder orale Insulintherapie, frühzeitig in den Krankheitsprogress eingreifen. Somit könnte man die Anzahl der bedrohlichen Ketoazidosen bei klinischer Erstmanifestation reduzieren. Die zentrale Bedeutung für die Frühdiagnostik, v.a. des IA-2-Autoantikörpers, war mir, wenn auch im PJ in der Kinderklinik mehrfach bestimmt, vorher nicht derart bewusst.

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