Krankenhausinformationssysteme – Beobachtungen eines PC-Freaks

Von Jonas Kortemeier

Als frischer Assistenzarzt hat man viel zu lernen. Neben einer riesigen Menge an organisatorischen Dingen, Abläufen, Strukturen und den Unterschieden der vor Ort praktizierten Medizin im Vergleich zur Lehrmeinung an der Uni gilt es möglichst schnell Praxiswissen zu erlangen und ein bisschen weniger überfordert zu sein. Dazu kommt dann noch ein enormer Berg an geradezu wahnsinnigem Dokumentationsaufwand. Als PC-erfahrener Jungspund dachte ich, dass ich zumindest für die Rechner-gebundenen Aufgaben nicht mehr Zeit als nötig verlieren würde. Schief gewickelt.

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Diabetes-Spätfolgen: Schlechte Aussichten für Frauen

Normalerweise gelten eher Männer in der Medizin als tickende Zeitbombe, denn Gesundheitstipps sind doch Frauensache. Ein höheres Risiko fĂĽr Ăśbergewicht, Herzinfarkt und Schlaganfall sollen die Folge sein – Erkrankungen, gegen die Frauen durch ihr Geschlecht geschĂĽtzt zu sein scheinen.

Cropped sporty women in lotus pose

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Niemals mit der Insulinpumpe ins MRT!

Diesen Ratschlag hört man in der Schulungen fĂĽr Insulinpumpen, doch im Notfall ist es schwer an alles zu denken…

Als Assistenzärtin war es meine Aufgabe einen Patienten ins MRT zu begleiten. Vor dem MRT haben wir alle Sachen abgelegt, die nicht MRT-tauglich sind. Plötzlich ging es dem Patienten schlecht und ich musste notfallmäßig ins MRT. Na ja, ich hatte alles abgelegt, außer meine Insulinpumpe, die ich ungefähr 4 Wochen hatte und die ich in eine Innentasche gesteckt hatte.

Dem Patienten ging es schnell wieder besser. Meine Pumpe hat die Bestrahlung nicht so gut vertragen. Klar hat man das in der Schulungen gehört, aber in Notfällen daran auch noch zu denken. Freundlicherweise gab meine Pumpe noch einen letzten Alarm, dass sie jetzt ihre Funktion einstellt, bevor sie endgültig den Geist aufgab. Glücklicherweise hatte ich noch Insulin, dass ich mir erst mal ein Basalinsulin gespritzt habe. Anschließend habe ich die Hotline meiner Pumpe angerufen. Die Mitarbeiter dort sind sehr freundlich. Am nächsten Tag habe ich eine neue Insulinpumpe bekommen. Die eine Nacht habe ich mit ICT überbrückt. Danke den freundlichen Servicemitarbeitern.

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Von Baklava bis Ramadan – Versorgung von Migranten mit Diabetes

Fast ein Fünftel aller in Deutschland lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund. Laut Schätzungen sind etwa 600.000 von ihnen an Diabetes mellitus erkrankt. Mit der anhaltenden Flüchtlingsbewegung werden viele weitere Patienten hinzukommen.

TĂĽrkische Frauen mit KopftĂĽchern

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