Insulinpumpe – aber wohin?

26Das Tragen einer Insulinpumpe ist wie mit einem Handy oder Portmonee: Männer haben es leicht. In der Hosentasche ist der kleine Apparat bestens aufgehoben. Hier hat man auch den direkten Zugriff, wenn man einen Bolus abgeben möchte. Allerdings, was macht man mit der Pumpe, wenn man eine enganliegende Damenhose mit kleinen Taschen trägt, wenn man ein Klein oder einen Rock tragen möchte? Weiterlesen

„Ich fühlte mich unerwünscht“: Fallbericht von einem PJ in einer großen deutschen Klinik

Von Jonas Kortemeier

Mit großer Vorfreude hatte ich mein praktisches Jahr (PJ) erwartet. Das zweite Staatsexamen lag gerade hinter mir, dank online Lernprogramm hatte das Lernen sogar Spaß gemacht. Ich hatte größte Lust das Gelernte endlich anzuwenden und fühlte mich zumindest von der Theorie her fit für die Klinik.

So meldete ich mich an meinem ersten Tag in der Klinik – höchst motiviert und bereit drei mal vier Monate lang ganz dem Paradebeispiel des lernfähigen und arbeitswilligen Medizinstudenten zu entsprechend. Zu meiner großen Enttäuschung schienen meine Kollegen jedoch weit weniger begeistert von meiner Anwesenheit. Im besten Fall ignorierte man mich, im schlimmsten schickte man mich genervt weg.

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Wiedersehen macht Freude!

Von Luise Poser

Bei meiner heutigen Schlagwort-Zufallssuche „diabetes children“ auf PubMed.com erschien an erster Stelle ein Abstract zu einem sehr praktischen Thema: „Missed Medical Appointments and Disease Control in Children With Type 1 Diabetes“ (Fortin K., Pries E., Kwon S., erschienen im Journal of Pediatric Health Care, 2015 Nov 7.)

Kinder mit Handy

Quelle: iStock

Das Ergebnis ĂĽberrascht kaum: „Missed appointments may be an important indicator of poor treatment adherence, requiring targeted interventions.“ Weiterlesen

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Behandlung des polypharmazierten Patienten – Komplex, aber nicht unmöglich

Dass die Behandlung des älteren, polypharmen Patienten hohe Ansprüche an den behandelnden Arzt stellt bedarf keiner Diskussion. Mehr Krankheiten führen zu mehr Medikamenten, mehr Medikamente zu mehr Nebenwirkungen. Zur Verhinderung einer nicht enden wollenden und ständig unter Veränderung stehenden Arzneimittelliste muss  zu einem frühen Zeitpunkt des Behandlungskonzepts ein Umdenken stattfinden.

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Widerspruch Tagesprofil und HbA1c? Und ein Tipp zum Schwangerschaftsdiabetes!

Tolle Werte Tageszuckerwerte, aber hoher Langzeitwert?

1) Ist der Patient lange Zeit gewohnt, seine Werte in mg/dl zu protokollieren? Und hat jetzt ein neues Gerät bekommen? Vielleicht schreibt er seine „neuen“ Werte in einem alten Schema fort, zum Beispiel folgendermaĂźen:100 – aber mit der neuen Einheit mmol/l entspricht sein 100 Wert einem Zuckerwert von 180mg/dl. Der Patient hat versehentlich den Punkt weggelassen, sein eigentlicher Wert ist 10.0mmol/l. Somit ist der HbA1c entsprechend hoch!

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Patientenversorgung mit Diabetes ein Drahtseilakt

In Deutschland gibt es aktuell fast sechs Millionen Diabetiker, was rund 9 Prozent der Bevölkerung sind. Das schlägt sich auch bei den Patienten im Krankenhaus nieder. 36 Prozent der Patienten in Kliniken sind Diabetiker. Grade die Langzeitpflege und Patientenversorgung stehen vor großen Herausforderungen. Weiterlesen

Neue Insuline – aber bitte gute!!!

Schon Samstags um acht Uhr morgens ging es rund. Pro und Contra „Neue Insuline“ war das Thema in der Session in der moderiert von Prof. Dr. Mehnert die Vor- und Nachteile der „neuen“ Insuline herausgearbeitet werden sollten.

Spritze

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Aus der Konstruktionsabteilung Mensch

Diabetes bei Kindern und Jugendlichen ist für mich in vieler Hinsicht ein spannendes und vielseitiges Thema: Besondere psychologische Gegebenheiten erfordern eine individuelle und vor allem aufmerksame Betreuung und Begleitung. Was genau sollte man aber im Hinterkopf behalten? Einen Überblick über die neurobiologische Entwicklung gab heute früh M. Meusers.

Turnschuhe

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Diabetes und das Herz

Von Tobias Baumgartner

In der Veranstaltung ,,Autonome Neuropathie“ wurden in drei hochwertigen Beiträgen vermittelt, welch einen großen Einfluss Diabetes auf das Nervensystem bekannt. Allgemein bekannt ist ja, dass die diabetische Neuropathie eine der häufigsten Folgeschäden des Diabetes mellitus ist. Viele assoziieren damit vor allem die sensiblen und motorischen Nerven, was sich in einer Veränderung der Empfindlichkeit für bestimmte Reize und in einer Abschwächung von Reflexen kann.

aktive Nervenzellen

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